Bolonka Cavalier King Charles Prager Rattler Bolonka2 Chi Havaneser Bolonka3 Sheltie Chi2

 Homöopathie F - Z

 Juckreiz

von Michael Kraft, F 67930 Beinheim

Die korrekte Therapie eines Homöopathen

Es ist für eine korrekte naturheilkundliche Therapie außerordentlich wichtig, nicht nur die Ursache (n) und den zeitlichen Verlauf eines kranken Organismus richtig zu erkennen, sondern besonders auch die augenblicklichen Symptome in die richtige Krankheitsphase einzuordnen.

Bei korrekter Therapie kommt es zu einer Rückführung des Krankheitsgeschehens mit anschließender Ausscheidung.
Der Therapeut dreht quasi die Uhr der Erkrankung zurück, um jedes Krankheitsstadium behandeln und endgültig ausheilen zu können. Gerade Hautkrankheiten sind in den meisten Fällen keine eigenständigen Krankheiten, sondern fast immer Ausdruck einer Störung des gesamten Organismus. Deshalb ist eine definitive Ausheilung nie durch eine ausschließliche örtliche Behandlung der Haut zu erreichen, wie z.B. mit Cortison!
Ein ganz besonders wichtiger Organbereich, der bei der Ganzkörpertherapie von Hautkrankheiten beachtet werden muss, ist der Verdauungstrakt, insbesondere der Darm.

Oft wird beispielsweise ein Zusammenhang zwischen trockenen Ekzemen und einer Störung im Darm, bzw. feuchten oder nässenden Hautstörungen und einer gestörten Leber- oder Nierenfunktion angeführt.

Es besteht oft ein Zusammenhang mit einem gestört ablaufenden Stoffwechsel.
Die Haut wird dann als Ausscheidungsorgan für Stoffe und Toxine benutzt, die auf dem regulär dafür vorgesehenen Weg, nämlich über die Ausscheidungssysteme Leber, Darm oder Niere nicht eliminiert werden können, da deren Funktion gestört ist! Aufgrund dieser Zusammenhänge ist es nahe liegend, bei Hautstörungen als Routinebehandlung zu dem hautwirksamen Cutis compositum, dasstoffelwechselwirksame Präparat Ceonzyme compositum ad us vet. hinzu zu nehmen!

Eine solche Behandlung ist dringendst zu empfehlen, bei Indikationen wie: Ekzeme, Dermatitis, Allergie, Akne, oder bei verzögertem Haarwechsel.

Auch bei Fällen von Juckreiz ohne feststellbare Ursache, bei dessen komplexer Entstehung ebenfalls eine Stoffwechselstörung zu Grunde liegen kann, führt diese Behandlung erstaunlich oft zum Erfolg! (Wurde bereits 1989 von Dr. Späth, Baden-Baden erkannt).

Die genannte Behandlung hat sich sowohl beim Hund, als auch beim Pferd und der Katze vielfach bewährt. Der Begründer der Homotoxikologie, Dr. med. Hans-Heinrich Reckeweg (1905-1985), stellte während seiner Tätigkeit als homöopathischer Arzt fest, dass chronische Krankheitsbilder mit den klassischen Medikamenten der etablierten, allopathischen Medizin nur schwer zu beeinflussen sind. Er erkannte, dass Krankheiten sinnvolle Abwehrvorgänge des Körpers gegen schädliche Substanzen oder Folgen von Schadstoffen sind. Die verantwortlichen Schadstoffe nannte Dr. Reckeweg. Homotoxine (= für den Menschen/das Tierschädliche Stoffe/Giftstoffe) Homotoxine sind z.B. Krankheitserreger oder auch Schadstoffe in Nahrung und Umwelt, sowie im eigenen Stoffwechsel entstandene belastende Stoffwechselprodukte.

Ein gesunder Körper ist in der Lage, von außen zugeführte, oder im Stoffwechsel entstandene Schadstoffe innerhalb gewisser Grenzen wieder auszuscheiden.

Nehmen wir hierbei z.B. eine leichte Erkältung mit Schnupfen. Die Ausscheidung erfolgt hier bekanntermaßen durch Nasenausfluss und durch Schwitzen. Auch der Husten, ist nichts anderes, als eine körpereigene Ausscheidung, ein Auswurf sozusagen. Der bekannte Baden-Badener Tierhomöopath Dr. Späth, spricht hier von einem produktiven Abhusten.
Jegliche Art von Versuch, dieses Abhusten zu unterbinden, ist seiner Meinung nach ein unnatürlicher Eingriff, den viskösen Schleim, der von den Bronchien produziert wurde, zu eliminieren.
Man richtet Schaden an, wenn man die Abwehrmaßnahme des „inneren Arztes“ zwecks Beseitigung eines lästigen Symptoms unterdrückt. Hier wird der homöopathisch behandelnde Arzt versuchen, durch den Einsatz von spezifischen Biotherapeutika und Antihomotoxika das System der großen Abwehr zu stimulieren.

Als Initialmittel bei Erkältungssymptomen, wie Husten und Schnupfen setzt man zunächst Gripp-Heel gemeinsam mit Engystol ein.
Mit Engystol, ein homöopathisches Kombinationsmittel, wird zunächst einmal das Immunsystem gestärkt und wirkt gerade bei Erkältungskrankheiten stark stimulierend auf die körpereigene Abwehrreaktion. Mit Gripp-Hell, das sagt schon der Name, bekämpfen wir Erkältungskrankheiten allgemein, sei es ein Virus - oder bakterieller Art!
Sollte das in der Nacht bereits eingetroffen sein, hat man mit Husteel, ein Mittelchen zur Hand, das besonders beim schlaflosen störenden Abhusten, schnelle Linderung verschafft!

Für alle vorgeschriebenen homöopathischen--homotoxikologischen Arzneien gilt: Bei akuter Erkrankung, die erste Woche 6x täglich jeweils eine Tablette, oder 6x täglich jeweils 10 Tropfen. Die zweite Woche verkürzen wir bis zur Ausheilung auf 3x täglich 1 Tablette bzw. Tropfen. Natürlich können Sie auch hier alle Mittel zusammen kombinieren und eingeben.

Und vergessen Sie nie: Was dem Tier hilft, hilft auch dem Mensch.

Michael Kraft


Mammatumor

Freier Bericht von Michael Kraft, F. Beinheim

Durch die Behandlung mit homöopathischen Präparaten konnte die Überlebensrate und vor allem die Anzahl der Rezidivbildungen und Matastasierungen im Vergleich zur chirurgischen Tumorentfernung ohne Nachbehandlung deutlich verbessert werden.

Dies belegt die neue vorliegende Studie an 34 Hündinnen, die bei einem Versuch mit antihomotoxischen Mitteln behandelt wurden! Mammatumore gehören zu den häufigsten neoplastischen Erkrankungen des Hundes. Die chirurgische Tumorentfernung ist nach wie vor als Therapie der Wahl anzusehen.

Aufgrund der unbefriedigt hohen Rediziv- und Metastasierungsfrequenz, sowie der damit eng korrelierten Überlebensrate nach chirurgischer Tumorentfernung, wird die Notwendigkeit neuer oder zusätzlicher Therapien, vor allem bei malignen Mammatumoren deutlich.
Die gestörte Zellatmung, die zur Zellschädigung und damit zur Erkrankung führt, ist gerade bei der Tumorerkrankung gekennzeichnet. Aber gerade durch diese Erkenntnis, lässt sich durch die Verabreichung mit homöopathischen Mitteln, Organismus unterstützend und regenerierend auf die Zellatmung einwirkend, nicht nur eine deutliche Besserung des Allgemeinzustandes sondern sogar einen Metastasenrückgang erreichen, und dadurch eine deutlich höhere Überlebensrate und dies ohne jegliche negative Begleiterscheinung, erzielen.

Behandlungsschema:
Dauer 6 Wochen! Ceonzyme compositum und Ubichinon compositum 2 x wöchentlich 1 Ampulle (secundär oder in’s Maul träufeln) Para-Benzochinon-Injeel-Forte 1 Ampulle 1 x wöchentlich, Lymphomycsot Tropfen 3 x täglich 10 Tropfen

Danach 4 Wochen Pause! Dann wieder 6 Wochen lang wie angegeben. Wieder 2 Wochen Pause und dann wieder von vorn.

Achtung: die angegebenen Mengen betreffen Hunde bis 10 kg Gewicht, bei mehr als 10 kg Gewicht verdoppeln Sie die Anzahl der Tropfen und Ampullen (dann je 1 Ampulle morgens und 1 abends und 3 x täglich 20 Tropfen)

Mammatumoren

Bei einem meiner letzten Textbeiträge zum Thema Mamatumoren erhielt ich verschiedene Anfragen bezüglich der Therapie und Anwendungsdauer, insbesondere bei Kleinhündinnen.

Hier nun für alle betroffenen Hündinnenbesitzer:

Behandlungsschema, Therapieanwendung:

1. Tag:

Coenzyme compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends
Ubichinon compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends
Para-Benzochinon
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends

jeden Tag Lymphomyosot Tropfen 1 x tägl. 10 Tropfen

4. Tag:

Coenzyme Compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends
Ubichinon compostium
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends

jeden Tag Lymphomyosot Tropfen 1 x tägl. 10 Tropfen

8. Tag:

Coenzyme compositum
½ Ampule morgens
½ Ampulle abends
Ubichinon compostium
½ Ampule morgens
½ Ampulle abends
Para Benzochinon
½ Ampule morgens
½ Ampulle abends

jeden Tag: Lymphomyosot Tropfen 1 x tägl. 10 Tropfen

11.Tag:

Coenzyme compostium
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends

Ubichinon compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends

jeden Tag: Lymphomyosot Tropfen 1 x tägich 10 Tropfen

15.Tag:

Coenzyme compositum
1/2 Ampulle morgens

½ Ampulle abends

Ubichinon compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends

Para Benzochinon
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends

jeden Tag: Lymphomyosot Tropfen 1 x täglich 10 Tropfen

18.Tag:

Coenzyme compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends
Ubichinon compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends

jeden Tag: Lymphomyosot Tropfen 1 x tägl. 10 Tropfen

22. Tag:

Coenzyme compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends
Ubichinon compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends
Para Benzochinon
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends

jeden Tag: Lymphmyosot Tropfen 1 x tägl. 10 Tropfen

25. Tag:

Coenzyme compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends
Ubichinon compositum
½ Ampulle morgens
½ Ampulle abends

jeden Tag: Lymphomyosot Tropfen 1 x tägl. 10 Tropfen

4 Wochen Pause, dann wieder von vorne!!

Wichtig bei Hunderassen über 45 cm:

Die Dosis wird verdoppelt, also jeweils 1 Ampulle und 20 Tropfen, der jeweiligen Homöopatika!!

Michael Kraft


Mandelentzündung

von Michael Kraft, F 67930 Beinheim

Obwohl schon oft in meiner Rubrik publiziert, kommt es immer wieder vor, dass Hundebesitzer bei lang gezogenem trockenem Husten, der zudem meist in Abendstunden (besonders dann wenn man im Einschlafen ist) mit Ihrem Hund zum Tierarzt rennen, dieser Herz und Lunge abhört, nichts findet und dann sicherheitshalber eine Vitamin — oder Beruhigungsspritze inji­ziert!

Damit ist zwar weder dem armen Tier noch dem Hundbesitzer geholf­en, denn dieser merkwürdige trockene Husten ist abends wieder vorhanden, aber man hat ja seine Schuldigkeit getan, und ist gleich zum Veterinär gerannt und um ein paar Euro ärmer geworden.
Dabei hätte ein leichtes Abtasten mit Daumen und Mittelfinger unterhalb der Ohren der Halsgegend entlang bestätigt, dass man es mit qeschwollenen Mandeln zu hat, die ge­rade in der kälteren Jahreszeit verstärkt auftreten. (= Tonsillitis).

Der aufmerksame Tierbesitzer bemerkt schon Tage zuvor, dass sein Hund auffallend viel gähnt und ein vermehrt auftretendes Schmatzen seines Tieres.
Wird diesem kein besonderes Augenmerk geschenkt, kommt als Nächstes dieser besagte Husten, als ob ein Haar oder ein Fusel im Hals stecken würde und der arme Hund mit diesem Abhusten versuchen möchte, diesen Fremdkörper wieder los zu werden!

Da kann man noch so viel Vita­mine spritzen wie man möchte, hier hilft nur Eins: APIS D3 !!!

Geben Sie Ihrem Tier alle 1/2 Stunde, bis zum Abklingen dieses alleinige homöopathische Mittel, und Sie werden sehen, dass innerhalb weniger Stunden diese lästigen Symptome abgeklungen sind. Sind Sie im Besitz eines Tieres, dass schon seit langen Jahren immer wiederkehrend mit den Mandeln zu kämpfen hat, “Besserwissende“ die dieses Husten hören, spre­chen auch fälschlicherweise vom Zwingerhusten (QUATSCH), dann setzen Sie das von HEEL erzeugte APIS—Homaccord ein, und geben Sie dem leidgeprüft— en Tier 3 x täglich 10 Tropfen, bis die l00ml Flasche geleert haben!

Wie entsteht nun diese Tonsillitis, die Mandelentzündung:
Meistens durch Zugluft, sei es durch offene Fensterscheiben im Auto oder zu Hause, wo Ihr Hund gern zwischen Tür und Angel liegt, um ja nichts zu verpassen, oder aber im Zwinger, wo der Wind durchpfeift, im offen Stall usw. Lässt man alle dieser Vorzeichen außer Betracht, reagiert man nicht, od­er zu spät, rutscht die ganze Chose eine Stufe tiefer und setzt sich auf die Bronchien fest. Der Bronchialhusten, der dann den ganzen armen kleinen Körper befällt, bekämpft man mit 2 homöopathischen Mitteln, die man abwechslungsweise halbstündlich eingibt: Bryonia D 6 sowie Spongia D6. Dies ebenfalls in Tabletten (50 gr Tabletten = 200 Stk).

Ihr Michael Kraft


Mykose - Hautpilzerkrankung

Freier Bericht von Michael Kraft, F. Beinheim

In vielen Sommern ein verstärkt aufgekommenes Problem, das leider oft viel zu spät, als auch falsch erkannt und behandelt wird!

Ist bei Kurzhaarrassen noch optisch rechtzeitig erkennbar (dunkle kreisrunde Hautstellen) hat man bei den Langhaarrassen bei zu später Diagnose monatelange konsequente Dauerbehandlungen vor sich, die äußerste Geduld und Disziplin erfordert.

Der mit Juckreiz einhergehende Hautpilz wird durch die meisten Veterinäre falsch mit Cortison behandelt, da die typischen tierischen Äußerungen des Juckreizes, wie Pfotenbeißen, Kratzen an Ohren, Schenkeln und Bauchgegend, falsch interpretiert wird mit Flohallergie.
Eine Spritze hinein und oh Wunder, der Juckreiz ist für einige Zeit verschwunden, kommt aber wenige Wochen um so stärker wieder zurück. Natürlich wieder zum Tierarzt, gleiche Prozedur usw. der gleiche Teufelskreis.

Und spätestens ein Jahr darauf, folgt das große Erwachen
Der Haarausfall hat schon sichtbare Fünf-Markstück große Lücken im Fell hinterlassen und ein Nachwachsen der Haare scheint schier unmöglich. Ganze fellfreie Zonen in der Rücken-Lendengegend, am Rutenansatz lassen das einmal prachtvolle Tier nur noch erbärmlich aussehen.

Wichtigstes äußeres Behandlungsmittel ist immer: Wasserstoffperoxyd 3 %. Auf eine Tasse Wasser 2 Esslöffel geben, umrühren und mit einem Tuch oder Schwamm auf alle befallenen Hautzonen, sowie die Pfoten einreiben. Und dies ohne Unterbrechung jeden Tag, mindestens 10 Tage lang.

Zur Rekonvalesenz der gestörten Immunsysteme geben wir:
Sulfur D6, Sulfur compositum, Lymphomyosot sowie Solidago D6 = alles in Tabletten (!) zusammen mindestens 3 x tägl. je 1 Tablette! Zusätzlich 1 x tägl. 10 Tropfen Schwef-heel (kann ausnahmsweise ins Futter gegeben werden).
Dies muss wenigstens einen Monat ohne Unterbrechung (!) täglich verabreicht werden!
Bei Rückkehr des Juckreizes wird mit der Wasserstoffperoxyd 3 % Lösung erneut 10 Tage lang eingerieben.

Und wie IMMER:
Denken Sie daran, was dem Hund hilft, hilft auch dem Menschen, und dies ohne chemische Begleiterscheinungen - Keine Nebenwirkungen!

Michael Kraft


Ohrenentzündungen – Otitis externa

Immer wieder gibt es in der Veterinärmedizin eine hohe Anzahl von Patienten, mit einigen wenigen Krankheitsbildern, die häufig auch nicht allzu schwerwiegend sind, aber bei fehlender Ausheilung immer wieder rezidivieren (zurückkehren).
So für den Tierbesitzer und behandelnden Tierarzt ärgerlich, für das betroffene Tier aber oft sogar störend und schmerzhaft sind. Bei einer Vielzahl solcher Fälle haben sich homöopathische Mittel bewährt und ich möchte diese nun zur Nachahmung empfehlen:

Bei Otitis externa, gibt es unterschiedliche Verlaufsformen, mit und ohne Sekret, mit und ohne Juckreiz, Warzen usw.

Bei starkem Juckreiz und trockenem Gehörgang – ohne sonstige Befunde – hat man mit Mercurius – Heel – Tabletten ein profanes Mittel zur Hand.

Bei starker Rötung und Überempfindlichkeit haben sich Abropernol-Tabletten , sowie Sulfur-Compositum-Tabletten bewährt. Die Tabletten werden bei akuten Geschehen z. b. bei Schmerzen 3 x täglich je 1 Ta-blette eingegeben.

Bei gelb-bräunlichem Ausfluss, ebenfalls mit Juckreiz, empfiehlt sich ebenfalls Sulfur-compositum-Tabletten oder Psorinoheel.

Falls das Sekret Blutspuren zeigt oder eitrige Beimengen oder einen fischigen Geruch aufweist, wird mit Mercurius-Heel in Verbindung mit Traumeel-Tabletten, 3 x täglich je 1 Tablette behandelt.

Bei ätzend-flüssigem aber klarem Sekret, wirkt Belladonna-Homaccord zuverlässig.

Bei Warzen im Ohr hat sich Causticum compositum in vielen Fällen bewährt.

Bei Hefepilzen im Ohr hat man mit Sulfur-compositum-Tabletten und Graphi-tes-Homaccord im täglichen Wechsel, die richtigen Mittel zur Hand.

Bei einer einseitigen Otitis, kann natürlich immer auch eine mechanische Ursache (Fremdkörper) vorliegen.

Dies gilt besonders, wenn man mit seinem Tier im Mittelmeerraum im Urlaub war!

Bei genauem Suchen kann man häufig Grannen mit Widerhaken im Ohr finden. Dann kann es sogar zu einer Mittelohrentzündung mit Kopfschiefhaltung kommen. Dann allerdings gilt, zuerst den Fremdkörper zu entfernen und eventuell kommt dann eine Antibiotikabehandlung in Frage.
Jedoch sollte die vorschnelle Behandlung mit Antibiotika und Cortison die wirklich allerletzte Möglichkeit sein. Denn diese Therapie wird dann zwar vorübergehend Beruhigung bringen, doch sollte eine Otitis auch als Ventil für eine Entlastung des Organismus von schädlichen Stoffen gesehen werden. Wenn man nun vorschnell mit Cortison und Antibiotika arbeitet, sucht sich der Körper dann häufig eine andere Stelle, wo sich Ekzeme oder andere Entgleisungen entwickeln. Mit homöopathischen Mitteln haben sie am ehesten die Aussicht, eine Heilung dieser Stoffwechselstörung und damit eine Heilung insgesamt zu erreichen.

Bei einer starken Gehörgangsschwellung sollte man sich nicht scheuen, das Tier narkotisieren zu lassen und den Gehörgang gründlich auszuspülen und zu säubern.
Zum Ausspülen sind auch Traumeel-Ampullen geeignet
Dieses Präparat wird sogar eine deutlich abschwellende Wirkung auslösen und im gleichen Zug lässt natürlich auch die Schmerzhaftigkeit nach.

Bei einseitigen Ohrenentzündungen, vor allem wenn es sich um das linke Ohr handelt, liegt häufig eine hormonelle Störung vor.
In diesen Fällen sollte der Hundebesitzer überdenken, ob die Läufigkeit ungestört abgelaufen war und ob die Hündin scheinträchtig ist.
Beim Rüden ist analog zu beobachten, ob Auffälligkeiten an den Hoden oder auch im Hinblick auf die Prostata wahrgenommen wurden.

Bei einer einseitigen Otitis des rechten Ohres, ist häufig ein Darmgeschehen nicht in Ordnung! Es kann auch eine Verwurmung vorliegen oder eine Neigung zu Durchfällen ist zu beobachten.
In diesem Fall behandeln wir den befallenen Organismus mit 3 x täglich 10 Tropfen Nux Vomica Homaccord und geben dick Traumeel-Salbe in das befallene Ohr.

Der Behandlungsspielraum für alle diese Fälle beträgt mindestens 4-6 Wochen!!!

Sollten Sie manche der genannten Mittel nur in Tropfenform erhalten, dann gilt:
3 x täglich 10 Tropfen, sonst 3 x täglich je 1 Tablette.

Ihr Michael Kraft


Rezept Schilddrüse

Homöopathische Behandlung – Anwendung

1. Hedera Helix C 30 Globuli 1 x täglich 10 Korn

2. Fucus vesicolosus D 6 Tabletten / N 3 4 x täglich 1 Tablette

(mind. 1/2 Std. vor, oder nach dem Essen)

Alles rezeptfrei in der Apotheke!!

Michael Kraft


Rezeptur Grauer Star

AugenrezepturBenötigte Mittel:
50 gr Tabletten Calcium fluoratum D
62. 50 gr Tabletten Natrium muriaticum D
123.50 gr Tabletten magnesium carbonicum D 6Anfangen

1. Tag mit Mittel 1 4 x täglich 2 Tabletten auf die Schleimhäute
2. Tag mit Mittel 2 „ „
3. Tag mit Mittel 3 „ „

Dann wieder von Vorne wie gehabt!

Bis alle Mittel leer sind, mindestens 3 Monate lang!


Homöopathische Tipps für den Sommer

Insektenstiche (Wespen, Bienen, Ameisen):
APIS D3 (50 gr Tabletten) in`s Trinkwasser (4 – 6 Stk)Bei Bedarf (Stich) alle ¼ Std. 1 Tablette

Erkältung (Grippe, Husten, Zugfluft, Klimaanlage):
Euphrasia D 2 (50 gr Tabletten) in`s Trinkwasser ( 4 – 6 Stk)
Bei Bedarf (Tränen, Schnupfen) 4– 6 x täglich 1 Tablette

Bryonia D 6 (50 gr Tabletten) in`s Trinkwasser ( 4 – 6 Stk)
Bei Bedarf (Husten aus der Brust/Bronchien) 6 x täglich 1 Tablette

Apis D3 (50 gr Tabletten) ) in`s Trinkwasser ( 4 – 6 Stk)
Bei Bedarf (Mandelentzündung, „Haar-oder Fusel“ im Hals-Husten) 6 x täglich 1 Tablette

Verschleppter Fellwechsel/ Fellauswurf, glanzloses stumpfes Fell:
B 150 Tabletten (in`s Futter)Hunde bis 5kg ½Tablette pro Tag - 14Tage lang!

1 Woche PAUSE dann wieder 14 Tage ½ Tablette pro Tag!
Hunde über 5 kg 1 Tablette pro Tag – sonst - wie oben!


Trauma

von Michael Kraft, F 67930 Beinheim

Die Nachfrage nach Behandlungen mit homöopathischen Arzneimitteln beim Tier wird von Jahr zu Jahr stärker. Dies betrifft zum einen Klein- und Heimtiere, aber auch Lebensmittel liefernde Tiere in der Landwirtschaft.

Bei den Besitzern von Heimtieren ist es der Wunsch, Ihr Tier mit wirksamen, aber nicht zusätzlich belastenden Arzneimitteln behandeln zu lassen, wenn es von akuten Erkrankungen, wie auch von chronischen, degenerativen oder altersbedingten Krankheiten betroffen ist.

Bei Landwirten und Haltern von Nutztieren geht es vor allem darum, eine wirksame, aber rückstandsfreie Behandlung durchführen zu können, die unter den heutigen intensiven Haltungsbedingungen hilft, das Leistungsvermögen der Tiere zu erhalten und die gleichzeitig das Vertrauen der Verbraucher in Lebensmittel tierischer Herkunft erhält. In einer großen Reihe von Tierarztpraxen wird deshalb bereits jetzt überwiegend mit homöopathischen Arzneimitteln gearbeitet und damit modellhaft gezeigt, dass diese Behandlungsweise möglich ist und auch zum Erfolg führt.
Großtierpraktiker geben an, dass sie in bis zu 80 % der Fälle oder mehr, ausschließlich homöopathisch arbeiten.

Für Kleintierpraktiker gibt es leider nur analoge Zahlen, zu einem hohen Prozentsatz wird jedoch angegeben, dass dies auch immer mehr den Wünschen der Tierbesitzer entspricht!

Homöopathische Arzneimittel können in der Veterinärmedizin in einem weiten Spektrum von Erkrankungen allein oder unterstützend eingesetzt werden.
Sie bieten die Möglichkeit, Funktionsschwächen zu regulieren und die Gesundheit ohne lang dauerndes Rekonvaleszenzstadium wieder herzustellen.
Wenn jedoch das Regulationsvermögen des Organismus erschöpft oder überfordert ist und damit die Grenzen biologischer Therapieverfahren erreicht sind, wie z.B. bei einer hochakuten Infektion oder einer Mangelerkrankung, sollte nicht gezögert werden, auch andere Therapieverfahren einschließlich der schulmedizinisch-konventionellen einzusetzen; aber auch in solchen Fällen kann eine begleitende biologische Behandlung die Wirkung oft unterstützen!

In vielen Fällen bewährt hat sich die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln bei folgenden Krankheitsgebieten im Klein- und Nutztierbereich:

Traumatisch bedingte Geschehen wie Verstauchungen, Zerrungen, Verletzungen, Unfallfolgen. Entzündungen unterschiedlicher Ursache und Lokalisation, Gelenk und Knochenerkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, des Verdauungs- und Harnapparates, Krankheiten der inneren Organe, Störungen des Abwehrsystems, der Haut, gesundheitliche Störungen in der Fortpflanzung, sowie bei der Aufzucht von Jungtieren, Alterserscheinungen, degenerative, chronische und Tumorerkrankungen, unterstützend auch bei Verhaltungsproblemen.

Gerade bei den beim Kleintier immer bedeutender werdenden Alterserkrankungen kann man mit den homöopathischen Arzneimitteln sehr gut und erfolgreich eingreifen und die altersbedingten Beschwerden erleichtern.
Ebenso können diese Arzneimittel meist auch bei unheilbaren Krankheiten die Lebensqualität der Tiere weitgehend erhalten oder sogar nachhaltig verbessern!

Beim Großtier ist die günstige Rückstandssituation bei der Behandlung mit homöp. Präparaten mittlerweile ein wichtiger zusätzlicher Gesichtspunkt. Scheuen sie sich also nicht, beim Besuch ihres Tierarztes, nach homöopathischen Alternativen zu fragen, bevor eine unnötige Cortison- oder eine chemische „Aufbauspritze“ ihrem Tier verabreicht wird und dann gewisse Zeit später, die Nebenwirkungen des Präparates sie wieder beim Veterinär vorstellig werden lässt!!!

Michael Kraft


Unfälle

Forscher der Universität Toronto sorgten jetzt mit einer neuen Studie für Aufsehen:

Nach den Ergebnissen der Untersuchung sterben allein in den USA 100.000 Menschen im Jahr an den Nebenwirkungen von Arzneimitteln! Dies würde bedeuten, daß fatale Reaktionen auf Medikamente die vierthäufigste Todesursache in den vereinigten Staaten wären.

Zu diesen Ergebnissen kamen die Forscher, als sie 39 bereits existierende Studien (!) über Arzneimittelnebenwirkungen von amerikanischen Krankenhäusern auswerteten:

Ihre Untersuchung bezieht sich sowohl auf rezeptfreie wie verschreibungspflichtige Medikamente. Mehr als zwei Drittel der Vorfälle in der Studie ereignen sich zu Hause und nicht in den Kliniken. „Schwere Reaktionen auf Arzneimittel sind häufiger als bislang vermutet“, schreiben die Forscher in ihrer Veröffentlichung, die jetzt im Journal of the American Medical Association (JAMA) erschien.
Nebenwirkungen von Arzneimitteln stellen demnach ein wichtiges klinisches Problem dar!
Was könnte man daraus schließen?

Therapie von Unfällen und Unfallfolgen
Kleintiere sind heute in das menschliche Gemeinwohl integriert. Wenn ihnen etwas zustößt, wird von den Eigentümern, oft auch von fremden Personen, alles unternommen, um ihnen zu helfen.
Besonders bei Unfällen wird der Tierarzt meist sofort aufgesucht, so dass er vielfach frische Fälle vorgestellt bekommt. Nun hat sich bei manchen Tierärzten ein Unbehagen eingestellt, wenn sich durch die Anwendung herkömmlicher, auch modernster Arzneimittel nur ein vorübergehender, dann und wann kein Erfolg, oder gelegentlich sogar offensichtlich ein Misserfolg zeigte.
Diese kritischen Feststellungen gaben dann einen Anstoß zum intensiveren Studium der Homöopathie, besonders die Beschäftigung mit dem Gebiet der biologischen Therapie, welches sich schon nach kurzer Zeit gelohnt hat.

So wird auf dieser Erfahrungsgrundlage, welche in den zuständigen Fachzeitschriften veröffentlich wird, immer mehr auf ein bestimmtes homöopathisches Mittel hingewiesen und empfohlen: --TRAUMEEL--

Viele Unfallschäden, wie Zerrungen, Prellungen, Blutergüsse, Gehirnerschütterung, Distorsionen, Luxationen, Frakturen, Weichteilschwellungen, Quetschungen, Hämatome jeder Art, offene und stumpfe Traumen, können mit diesem Kombinationspräparat behandelt werden!
Hier nimmt TRAUMEEL (erhältlich in Tabletten - Salben - und Ampullenform) eine absolute unbestrittene Spitzenstellung ein.

Zu Unfällen, die vielfach und täglich im Straßenverkehr passieren, kommen noch die Raufereien mit Artgenossen, gelegentlich sind dies Bissverletzungen schwerster Art, Stürze von Mauern, von Balkonen, von Fensterbänken, sowie Verletzungen durch Maschinen verschiedenster Art, z. B. Traktoren, leider aber auch durch rohe menschliche Art.

Wenn man nun ein derart verletztes Tier vor sich hat, wird zuerst der allgemeine Zustand, die Atmung und der Kreislauf überprüft, um zu einer ersten Diagnose zu kommen.
Ist diese in einem kurzen Zeitraum stellbar, wird Traumeel injiziert, bzw. 10 Tropfen in die Mundschleimhäute geträufelt.

Wenn es sich um Wundverschlüsse von kleineren oder größeren Flächen , Notverbände, umfassende Verbände oder Stützverbände aus verschiedenen Materialien handelt, stets wird Traumeel-Salbe, sowohl bei Weichteilschwellungen als auch bei Hautsubstanzverlusten verwendet.
Hervorragend hat sich die Anwendung von Traumeel-Salbe nach oft zeitraubenden und robusten Eingriffen, wie z.B. Knochennagelungen, Verschraubungen, Bohrungen und anderen Einrichtungen der Osteosynthese bewährt.

Traumeel-Salbe wird immer dick auf den ganzen Bereich des Eingriffes aufgetragen und man ist bei Verbandswechsel oder Kontrolluntersuchungen nach der Operation jedesmal von neuem überrascht, wie entzündungsfrei sich das Operationsfeld darstellt.

Zur Unterstützung der lokalen Wirkung der Salbe, wird die Dauerbehandlung mit Traumeel Tropfen (10) oder Tabletten empfohlen (6 x täglich 1 Stück).

Um die gute schmerzlindernde Wirkung von Traumeel zu steigern, werden gelegentlich Arnical-Heel Tropfen, bzw. Tabletten, im Wechsel mit Traumeel verabreicht. Dies besonders bei Gelenkeröffnung und der Gefahr einer Gelenkentzündung (dies speziell bei offenen Frakturen/Brüchen).
Bei Beckenfrakturen, welche nicht selten durch Autounfälle verursacht werden, nimmt man zusätzlich Spascupreel-Tabletten (anfangs 2 stündlich, nach einer Woche 3 x täglich) Das Präparat Osteoheel hat hervorragende Wirkung nach Operationen bei offenen Frakturen.

Es fördert offensichtlich die Heilung am Bindegewebe, am Knorpel und am Knochen.
Bei Knochenbeschädigung und bei Gefahr einer Fistelbildung, hat man mit Cruroheel beste Heilungschancen. Frakturen im Bereich von Gelenken führen gelegentlich zu arthrotischen Veränderungen, die aber durch ZEEL günstig beeinflusst werden können.

Diese zusätzliche Therapie muss aber dann wenigstens 2-3 Monate fortgesetzt werden.
Alle diese homöopathischen Präparate werden schmerzlos und ohne unangenehmen Nachwirkungen vertragen.
Die per os verabreichten Tabletten oder Tropfen werden auch von Katzen ohne besonderen Widerstand genommen.
Hat man Verletzungen, wie Bänderzerrungen, Sehnenabrisse, Bänderrisse (insbesondere im Kniegelenkbereich) vor sich, wobei die so genannte „Teufelskralle“ (der aufgezogene Hinterlauf = dreibeiniger Hund) vorkommt, hat man mit RUTA D 3, kombiniert mit Traumeel, ein hervorragendes Heilungsmittel vor sich.
Diese beiden Mittel gibt man stündlich zusammen 1 Woche lang, danach bis zur Ausheilung wenigstens 3-4 x täglich.

Selbst bei Bänderrissen, insbesondere bei Kleinhunden, braucht man keine Operation und die Belastung der Gelenke, auch bei Gelenkschwäche wird nach der Behandlung noch verstärkt.

Bitte vergessen Sie nie:
Es kann mitunter bei Behandlungsbeginn, eine kurze vorübergehende Verschlimmerung der Erkrankung auftreten. Dies ist aber immer der Beginn der Heilung. Bei manchen Krankheiten macht sich erst nach einer Woche ein minimaler Fortschritt bemerkbar.
Dies kann z. B. das Ende der Appetitlosigkeit, vermehrte Wasseraufnahme, normalisierter Stuhlgang, verstärkter Harnablass uvm. sein. Hierzu benötigt man wie immer viel Geduld und Durchhaltevermögen. Aber dies sind Sie Ihrem Tier schuldig. Denken Sie bitte stets daran.

Ihr Michael Kraft


 

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