Bolonka Cavalier King Charles Prager Rattler Bolonka2 Chi Havaneser Bolonka3 Sheltie Chi2

Homöopathie A - B

 



Akute Fieberzustände

v
on Michael Kraft,

F Beinheim Heilmittel für akute fieberhafte Zustände

In der Homöopathie erlaubt die klinische Diagnose allein nicht, das Heilmit­tel zu wählen. Die Diagnose Bronchitis, Zystitis, Azetonämie oder Fieber z.B. reicht nicht aus, ein homöopathisches Medikament zu verschreiben.Dem Anfänger in der Homöopathie wird dies merkwürdig vorkommen.

Durch unsere Ausbildung an der Universität haben wir uns so sehr daran gewöhnt, uns hei der Wahl der Therapie ganz auf die anatomisch-pathologische Dia­gnose zu stützen. So ist auch in der heutigen Medizin die Heilungsmöglich­keit in der Tat in großem Maße von der Sicherheit der Diagnose abhängig.Der Homöopath aber muss sich von dieser Denkweise lösen. Sicher ist die Krankheitsdiagnose auch für ihn von Interesse. Mit ihrer Hilfe kann er den Verlauf der Krankheit einschätzen und eine Prognose stellen. Für die Wahl des heilenden Arzneimittels hat sie aber kaum eine Bedeutung. Ihn interes­siert das pathologische Detail, die lokale Veränderung, nur am Rande.

Die Auswirkung der Krankheit auf den gesamten Organismus steht für ihn im Vordergrund.
Der Homöopath möchte die geschwächte Abwehrkraft des Or­ganismus fördern und stärken und nicht einzelne störende Krankheitssym­ptome beseitigen.Durch den Reiz des homöopathischen Arzneimittels wird der kranke Körper also darin trainiert, mit der Krankheit selbst fertig zu wer­den. Jeder Patient macht eine Krankheit auf eine ganz individuelle, ihm eigene Art und Weise durch. Der Homöopath beobachtet genau, wie der Organismus auf den krankmachenden Einfluss reagiert, und wählt danach die passende Arznei.Es gibt folglich kein allgemein anwendbares Mittel gegen Grippe, Schmerzen, Husten oder Fieber. Wenn ich Ihnen nun eine kleine Auswahl von Arzneimitteln vorstelle, die bei einem akuten, fieberhaften Zustand - der Name der Krankheit spielt hier keine Rolle - in Frage kommen könnten, so nur, um Ihnen an einem Beispiel zu zeigen, wie der Homöopath nach dem Ähnlichkeitsgesetz die Symptome des Mittels mit denen des Kranken in Be­ziehung setzt. Erst, wenn sich die Gesamtheit der Krankheitssymptome mit den Symptomen des Heilmittels decken, ist das Heilmittel voll wirksam.

Für die ersten drei Arzneimittel, die ich besprechen möchte:


Aconitum Bel­ladonna
und Ferrum phosphoricum - sind plötzlich auftretende, heftige Krankheitszustände typisch.Nun kann man aber nicht, wie in der Schulme­dizin, entweder das eine oder das andere Mittel verschreiben.Man muss beim Patienten auch die anderen Symptome erforschen, besonders jene Sympto­me, durch die sich die Heilmittel voneinander unterscheiden.

Typ und Gemütsverfassung
Der Kranke, der Aconitum benötigt. ist schrecklich unruhig und ängstlich. Besonders nachts kann er ganz unbegründete, unerklärliche Angstzustände haben. Beim Menschen kann das so weit gehen. dass er im akuten Krankheitsfall Todesängste entwickelt.
Belladonna-Patienten dagegen benehmen sich eher heftig und impulsiv. Sie leiden unter wilden Halluzinationen, schlagen, beißen um sich und sind ge­walttätig. Dabei sind sie äußerst empfindlich: sie können leichte Berührung, Erschütterung, kalte Luft oder Geräusche kaum ertragen.
Beim
Ferrum phosphoricum-Patienten handelt es sich nicht, wie bei Aconi­tum und Belladonna, um einen kräftigen, robusten Typ. Er ist schwächlich, blass und sehr sensibel.Aus seiner Schwäche heraus ist er sensibel, gereizt und unruhig.Wir finden bei einem solchen Patienten niemals diese heftigen, ‘vulkanartig“ ausbrechenden Symptome von Aconitum und Belladonna.

Typisch für Aconitum ist also die Unruhe.
Es gehört mit Arsen und Rhus to­xicodendron zu den “unruhigsten“ Mitteln der Arzneimittellehre.
Für Bella­donna ist das wilde Delirium charakteristisch.Mit Hyoscyamus und Stra­monium gehört es zu den führenden Deliriummitteln. Daneben wird es auch als Kopfmittel bezeichnet, weil alles Blut in den Kopf zu schießen scheint. Beim Menschen ist der Kopf folglich dunkelrot und heiß, während der übrige Körper eher kalt ist.Die Karotiden klopfen sichtbar.
Die Gemütssymptome von Ferrum phosphoricum sind nicht so ausgesprochen.

Ursache, die die Krankheit ausgelöst hat (Causa):Aconitum
kommt dann typischerweise in Frage, wenn die Krankheit durch einen kalten Tag mit Nord- oder Ostwind, durch trockene Kälte also, ent­steht, oder nachdem der Patient kalter Zugluft ausgesetzt war. Das Fieber tritt plötzlich, spätestens aber 1 Tag nach Einwirkung dieser Einflüsse auf.
Belladonna kommt eher dann in Frage, wenn der Patient rauer, trockener Kälte ausgesetzt war oder der Kopf nass und kalt geworden ist (typisch ist ei­ne Erkältung nach dem Haare schneiden. Bei Schafen, Hunden und Pferden, die frisch geschoren wurden, einmal darauf achten!). Daneben sind Krank­heitszustände, die sich bei schönem Wetter oder durch Sonneneinwirkung entwickelt haben, eher typischer für Belladonna als für Aconitum.

Bei
Ferrum phosphoricum kann auch kalte Luft der Auslöser der Krankheit sein.

Fiebersymptome
Bei Aconitum finden wir eine trockene Hitze verbunden mit starkem Durst nach großen Wassermengen. Die Haut ist rot und heiß, brennend. Das Fieber tritt abends auf oder ist abends und gegen Mitternacht am höchsten. Die ängstliche Unruhe dabei wurde schon beschrieben.

Belladonna
hat im Unterschied zu Aconitum während der Fieberhitze meist keinen Durst (normaler­weise erwartet man in der Fieberhitze Durst). Das Blut schießt in den Kopf. Dieser ist dunkelrot, heiß und die Karotiden pulsieren und klopfen sichtbar. Der Körper dagegen ist kalt. Während oder nach der Hitze ist der Patient schweißgebadet. Der Fieberverlauf ist immer intermittierend mit steilen, un­regelmäßigen Zacken. Das Fieber ist nachmittags am höchsten. Im heftigen Delirium sind die Augen glänzend rot und die Pupillen erweitert.

Das Fieber von
Ferrum phosphoricum ähnelt wohl am ehesten dem von Aconitum. Die Unruhe und Angst sind nicht so ausgeprägt. Während im Froststa­dium Durst vorherrscht, kann er im trockenem Hitzestadium fehlen. Der Kranke ist blass (beim Menschen ist eine Blässe mit roten Wangen typisch). Entsprechend der vorherrschenden Schwäche des Patienten ist der Puls schwach, weich und rasch, nicht voll und gespannt wie bei Aconitum. Bei der kleinsten Anstrengung geraten die Patienten in Atemnot, und die Krank­heitszustände sind oft von gastrischen Störungen, von Übelkeit und Erbrechen. begleitet.

Bryonia, Gelsemium
Nun zu den Mitteln, welche ich bis jetzt unberücksichtigt gelassen habe, Gelsemium und Bryonia.Bei diesen Mitteln entwickeln sich die Krankheits­zustände immer langsam.

Der Patient, für den
Gelsemium in Frage kommt, ist übernervös, erregbar und schwach. Er zittert vor Schwäche. Dieses Symptom ist so ausgeprägt, dass Gelsemium auch “Zittermitte!“ genannt wird. Die Schwäche erinnert uns an Ferrum phosphoricum.

Der
Bryonia-Patient dagegen hat an sich eine robuste, kräftige Konstitution (wie Aconitum und Belladonna).

Beide,
Gelsemiurn und Bryonia, sind apathisch, haben einen stumpfsinnigen Ausdruck und möchten in Ruhe gelassen werden.

Der Kranke, der
Gelsemiurn benötigt, ist träge, schläfrig und zittrig. Er ist vor Schwäche wie gelähmt: die Beine sind “wie Watte‘, die Augenlider sinken herab, die Zunge ist schwer und das Schlucken fällt ihm schwer.

Der
Bryonia-Patient dagegen ist sehr reizbar, ärgerlich und mürrisch und braust bei der geringsten Störung auf. Jede Bewegung oder Erschütterung verschlechtert den Zustand des Patienten und seine Schmerzen. Dies ist das auffälligste Symptom von Bryonia überhaupt. Starker Druck dagegen lindert die Schmerzen, weil dadurch Bewegung verhindert wird. Der Patient liegt daher auch gern auf der kranken, schmerzhaften Seite.

Während bei den bisher besprochenen Mitteln (
Aconitum, Belladonna, Ferrum phosphoricum) die Krankheitszustände vorwiegend durch trockene Kälte ausgelöst werden, sind bei Gelsemium und Bryonia meist warme Witterungseinflüsse verantwortlich (bei Gelsemium eher feuchte Wärme, Föhn. Nebel).Aber auch Gemütserregungen, wie plötzliche Erregung und Schreck (Gelsemium und Aconitum) oder Ärger (Bryonia) können die Krankheit auslösen.

Die Fiebersymptome von Gelsemium sind denen von Belladonna ähnlich.
Wir finden auch hier die Durstlosigkeit, die heißen Schweiße. das intermit­tierende Fieber mit Fieberspitzen am Nachmittag und die erweiterten Pupil­len (bei mangelndem Durst während des Fiebers muss man vor allem an Apis, Gelsemium, Ferrum phosphoricum und Belladonna denken).

Der Verlauf des Fiebers ist aber niemals so stürmisch wie bei Belladonna.
Der Patient ist im Gegenteil sehr erschöpft und zittert vor Schwäche. Durch Schwitzen oder Ausscheidung großer Urinmengen fühlt sich der Patient wohler.

Das Fieber von Bryonia kommt dem von Belladonna sehr nahe.
Auch hier verlangt der Patient oft nach großen Mengen kalten Wassers: der Puls ist voll, hart und gespannt wie der von Aconitum. Abweichend von Aconitum können die Fieberspitzen auch am Nachmittag vorkommen (wie bei Gelsemium), und es können reichliche, warme, scharf riechende Schweiße auftre­ten (ebenfalls Gelsemium).

THERAPIE: 2 x 10 Globuli C 30 im Abstand von 1 Stunde.
Gegebenenfalls, am darauf folgenden Tag mit einer C 200, 10 Globuli einmalig wiederholen!

Ihr Michael Kraft

Altersspezifische Erkrankungen

Freier Bericht von Michael Kraft, F. Beinheim

Der Anteil geriatrischer Patienten in der Kleintiersprechstunde ist nicht unerheblich. Sowohl Rassezugehörigkeit als auch Größe beeinflussen den Altersprozess deutlich. Kleine Hunde werden erfahrungsgemäß älter als große Rassen.Eine Reihe von Erkenntnissen zu Entwicklungen, die mit dem Alterungsprozess des Körpers einhergehen, stammen aus der Humanmedizin. Sie lassen sich weitestgehend auch auf den Hund übertragen.

Die Grundstoffwechselrate ist bei älteren Tieren mehr oder weniger reduziert.
Mit zunehmendem Alter kommt es zu organspezifischen Veränderungen, wie eingeschränkte Herzleistung, verminderte Leber- und Nierenfunktion (verzögerte Ausscheidung von Stoffwechselprodukten).

Gelegentlich tritt bei älteren Hunden plötzlich das s.g. Geriatrische Vestibulärsyndrom auf das u.U. nach ein bis drei Wochen wieder verschwinden kann. Mitunter wird in diesem Zusammenhang von Tierärzten irrtümlich die Diagnose „Schlaganfall“ (Apoplexie) gestellt.


In der Humanmedizin kann es sich dabei sowohl um eine Massenblutung, wie um eine anämische Erweichung handeln. Allerdings wurde Ersteres beim Hund nie gesehen!
Vereinzelt auftretende ausgedehntere Blutungen, die oft in der Hirnrinde lokalisiert sind, sind ätiologisch durch Gefäßanomalien und Embolien (Tumorzellen, Leukose, maligne Hämangiome, Sepsis) zu erklären. Symptomatisch fallen Kopfschiefhaltung, Manegebewegungen, Gleichge-wichts- und Koordinationsstörungen, Ataxien auf.


Zwar werden bei diesen Symptomen literarisch Glucocorticoide und Vitamin B - Präparate empfohlen, jedoch bringt dies nur kurzweiligen Erfolg. Mit Cerebrum compositum, sowie gleichzeitiger Eingabe von B1, B6 und B12 Vitaminen (auch als Kompaktpräparat erhältlich), jeweils tägl. eine Ampulle, bzw. eine Tablette gegeben, hat man sehr schnell wieder einen alten gebrechlichen Hund zu „neuen Lebensgeistern“ erweckt und er-möglicht ihm nach der Wiedergenesung mit einer wöchentlichen Gabe dieser Präparate, ein beschwerdefreieres „Rentendasein“.

Ihr Michael Kraft

Analdrüsen

Freier Bericht von Michael Kraft, F. Beinheim

Ein leidiges Problem, mittlerweile nicht nur bei Kleinhunden, ist die Verstopfung der Analdrüsen.
Harmlose Vorboten, wie das Schlittenrutschen werden meist übersehen, da die meisten Hundebesitzer von Wurmbefall ausgehen.

Wenn jedoch als Folgeerscheinung des Schlittenrutschens unser kleiner Liebling nur noch vereinzelt Kot absetzt, die Konsistenz immer öfter geringer erscheint, und eine Verstopfung mit zunehmender Apathie die nächsten Folgen sind, dann ist der Weg zum Tierarzt unumgänglich.
Dieser wird dann die zu platzen drohenden Analbeutel ausdrücken (wenn er sein Fach versteht, dann von innen). Leider ist jedoch bei diesen Tieren der nächste Vorfall nicht mehr fern und die ganze Prozedur wird sich immer wieder von vorne wiederholen.

Dass eine vermehrte Eiweißzufuhr beim Hund zu diesem Problem führt, darüber sind sich mittlerweile auch die größten Experten einig. Doch wenn der Mensch tagtäglich Wurst und Fleisch isst, warum soll man es dann dem Tier vorenthalten?

Das leidgeprüfte Hündchen kann sich nun mal nicht gegen die verführerischen Düfte wehren. Was sein Besitzer, durch die Gabe dieser Nahrungsmittel, im gut gemeinten, jedoch gänzlich falsch verstandenen Tierliebewahn anrichtet, ist dann die oben genannte Folge!!

Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, und dies nach vielem Experimentieren mit solch leidgeprüften Hunden, dass man mit dem Homöopathischen Kombinationsmittel „Paeonia“ das beste zur Verfügung stehende Präparat hat!

Für den Menschen bei Hämorrhoiden als milde Alternative, weil nebenwirkungsfrei, mit großem Erfolg eingesetzt, bietet es für unsere Hunde ein nun erprobtes Homöopathikum, das wenigstens 14 Tage lang, mit 6 x täglich 1 Tablette eingesetzt, zu großer Erleichterung (selbstständige Entleerung der Drüsen beim Stuhlgang) führt. Nach diesen zwei Wochen empfiehlt sich eine 14 tägige Pause und wiederholt eine Behandlungskur mit 3 x täglich je 1 Tablette, ebenfalls 2 Wochen lang..

Michael Kraft

Angstzustände 

Von Michael Kraft, F 67930 Beinheim

Silvesterballerei – Angstzustände

Seit Jahren suche ich nach einem befriedigenden homöopathischen Mittel, um die Angstzustände, wie Zittern, Hecheln, Verkriechen usw. ausgelöst durch die Sylvesterknallerei, in den Griff zu bekommen!

In den letzten beiden Jahren hatten wir sogar mit Hilfe eines homöopathischen Herstellers aus Baden-Baden in 2 verschiedenen Hundeclubs Großversuche unternommen, die auf unterschiedliche Resonanz, und unter verschiedenen Voraussetzungen zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt haben, die aber letztendlich unbefriedigt für Tierbesitzer und den leidgeplagten Tieren war!
Die von mir erforschten Ergebnisse zeigten auf, dass die hierbei verwendeten homöopathischen Komplexmittel, trotz unterschiedlichen Einsatzgebietes wie, Land- oder Stadtgemeinde, Ballerei längere oder kürzerer Zeit ausgesetzt, kranke, alte oder junge Tiere, trächtige oder läufige Hündinnen, sträunende oder häusliche Rüden, Haus – oder Hofhunde, ohne Belang waren!

Natürlich sind Tiere, wie Jagdhunde, oder Hunde die bedingt durch Aufzucht, von klein auf an Lärm und Knall gewöhnt sind, in dieser durchgeführten Studie nicht mit aufgeführt, und wurden auch nicht mit einbezogen! Die Studie befasste sich auch mit unterschiedlichen Eingaben, was Tageszeit, Tage oder Wochen vorher, oder auch die Zureichungsgabe und Menge betraf.
Alle aufgezeigten Versuche verliefen weitgehend negativ und brachten keinen oder nur unbefriedigten Erfolg!

Ganz anders sah es im letzten Jahr mit nur einem einzigen homöopathischen Mittel aus:

SABATILLA C 30 !!! Hier hatten wir wenige auswärtige Probanten eingesetzt, sowie meine eigenen 13 Hunde! Der Erfolg war hier eindeutig und phänomenal! Ohne Vorbehandlung, immer nur bei Bedarf 10 Kügelchen ins Maul eingegeben, war der Behandlungserfolg verblüffend!

Zwar nur von kurzer Dauer, aber immer wenn es geknallt hat, oder eine Serie von Ballern losging und der Hund anfing sich zu verkriechen, zu hecheln oder zu japsen, gaben wir immer 10 Kügelchen, sofort auf die Schleimhäute und nur wenige Minuten ging es dem leidgeplagten Tier besser, es beruhigte sich und das lange Verstecken und nicht wieder hervorkommen unter dem Sofa, Bett oder hinter der Toilette unterblieb!

Dem Erfolg entsprechend empfehle ich also all´ unseren Lesern: Sabadilla C 30
Es sollte in keinem Haushalt fehlen, vor Allem auch da es gleichzeitig bei Tieren gut hilft, die allein schon durch Türenknallerei, oder bei Gewitter äußerst empfindlich reagieren! Da wird es auf die gleiche Art und Weise, wie beschrieben eingesetzt! Und Sie wissen ja: Was dem Tier hilft, hilft auch dem Menschen, also …

Ihr Michael Kraft

Antibiotika als Futterzusatz 

für Schweine, Hühner oder Mastrinder sollen künftig in der EU generell verboten werden, so hieß es bei einer Pressemitteilung der dpa am 25. März 2002.

Jährlich werden etwa 4.700 Tonnen (!) oder 35 % sämtlicher in der Europäischen Union verwendeten Antibiotika an Nutztiere verabreicht. (Kaninchen, Legehennen, Truthühner, Masthühner, Ferkel, Schweine Kälber, Mastrinder)
Diese landen schlussendlich nicht nur in den Mägen der Verbraucher sondern auch in deren unserer Mitbewohner – unseren Hunden und Katzen -.

Diese Zahlen muss man sich einmal ganz langsam durch den Kopf gehen lassen.

Antidote

Antidote – Gegenmittel der Homöopathie 

Inimicals sind feindliche Mittel, also Mittel die nicht unmittelbar nacheinander verschrieben werden dürfen. Sie verderben die Wirkung des vorhergehen­den Mittels. GIBSON-MILLER bemerkt dazu, dass diese Regel nur gilt, wenn das erste gegebene Mittel eine Wirkung zeigte. Hatte es jedoch keinen Effekt, so kann auch sein feindliches Mittel bedenkenlos gegeben wer­den. Als Feinde bekannt sind z.B.: Phosphorus und CausticumApis und Rhustoxicodendron Lycopodium nach Sulphur Antidots CLARKE bemerkt, dass ein Homöopath, der eine Arzneiwirkung nicht antidotieren kann, wie ein Autofahrer sei, der die Bremse nicht bedienen kann. HAHNEMANN lehrt aber nirgends. was wir gegen eingenommene Me­dikamente verschreiben sollen, sondern nur für den Patienten.

Die Anwendungsregel für Antidote ist eigentlich das Ähnlichkeitsgesetz.
Die Ähnlichkeit mit den Krankheitssymptomen muss also entscheiden (Orga­non, § 249, 250). Es gibt allerdings eine weitere Möglichkeit, eine fal­sche oder überenergetische Wirkung eines Medikaments zu vermindern. Dazu verwendet man Substanzen. die nicht auf dem Weg des Gegensat­zes, aber auch nicht auf Grund der Ähnlichkeitsregel wirken. Sie verhin­dern die Wirkung des Medikamentes und sollten vielleicht nicht “Anti sondern “Diadot‘ (die Silbe “Dia-“ bedeutet abschneiden) genannt wer­den.
Diadote
sollten Substanzen sein. die keine lange Wirkungsdauer ha­ben, wie z.B. Kampfer, Essig, Äther (vgl. nachfolgende Ausführungen).
Antidote
Die Wirksamkeit der Antidote ist je nach Fall unterschiedlich. Genaue Re­geln existieren nicht, was deren Anwendung nicht erleichtert.

Folgende Be­obachtungen seinen erwähnt:
Eine einmalige Olfaktion von Kampferöl hat in einem Fall die unerwünschte Wirkung von Mercurius XM auf das Rücken­mark eines Pferdes definitiv unterbunden; bei einer Katze, die nach einer Gabe von Hyoscyamus starke Aggressionen entwickelte, konnte mit Zitro­nensäure jeweils kurz eine Besserung erreicht werden; gleichzeitig traten die Anfälle wieder auf. In anderen Fällen wiederum löst die Verwendung ei­nes Antidots gar keine Reaktion aus.
Dynamische Antidote sind homöopathische Arzneien, die nach dem Ähn­lichkeitsprinzip verordnet werden. Sie bilden eigentlich das Simile für den Aggravationszustand und sind, wie besprochen, in der Liste von GIBSON­MILLER aufgeführt. Es ist allerdings wichtig zu wissen, dass auch solche Arz­neien vorkommen können, die auf der Liste nicht verzeichnet sind.
In der Li­ste findet sich eine Auswahl der von GIBSON-MILLER zusammengetragenen homöopathischen Arzneien.
Für die Veterinärmedizin müssen wir ohnehin alle Angaben mit Vorsicht behandeln, weil sie eben beim Menschen erho­ben worden sind. Was uns in erster Linie leiten muss, ist das Prinzip der mög­lichst ähnlichen Arznei.
Chemische Antidote können im Prinzip bei allen Arzneien wirken oder die Arzneiwirkung auch stören. Er­wähnt seien Kampferöl, Kamille innerlich oder äußerlich, Kaffee, Spiritus nitri dulcis und chemische Dämpfe. Auch eine Narkose kann die Mittelwirkung unterbrechen.
Physikalische Antidote sind solche Einwirkungen wie z.B. heiße oder kalte Bäder, Massagen oder Wickel. Obwohl solche Maßnahmen häufig auch sinnvoll sind, sollte man sich bewusst sein, dass sich damit erstens die Sym­ptome ändern können und zweitens u.U. auch Reaktionen des Organismus auf die richtig gewählte Arznei unterdrückt werden können.
Daher sollte man „unterstützende“ Behandlungen besser unterlassen, wenn man der Ansucht ist, dass die gewählte Arznei vorteilhaft wirkt und man deshalb darauf verzichten kann.

Unbeabsichtigte Antidotierung:
Falls nach Verabreichung einer homöopa­tischen Arznei keine oder nur eine kurze Verbesserung eintritt, könnte etwas, was die Wirkung antidotiert, dafür verantwortlich sein. Dies können weitere homöopathische Mittel sein, die der Tierhalter auf eigene Faust zusätzlich verabreicht (dynamische Anti­dotierung). Auch Impfungen gehören möglicherweise dazu.
Sollte eine Vak­zinierung bald anstehen und notwendig sein (gesetzliche Vorschriften, Ausland – oder Tierheimaufenthalt etc.), so sollte diese mindestens drei Tage vor Verabreichung des homöopathischen Mittels angesetzt werden. Ebenso soll­ten in den ersten fünf Wochen nach Verabreichung Eingriffe wie Zahnbehandlungen, Kastration, Röntgenabklärungen und ähnlich unterbleiben., da auch sie die Wirkung antidotieren können (chemische Antidotierung).

Eine Besonderheit der Antidotierung stellen schlechte Lebensverhältnisse dar.
Schon Hahnemann beschrieb, dass Rheumatiker aus feuchten Kellern auszie­hen sollten, damit die Homöopathie überhaupt zum Erfolg führen kann. Auch in der Veterinärmedizin gibt es da natürlich genügend mögliche Zustände: Pferde, die bis auf eine Stunde pro Tag in der Boxe oder im Stand gehalten werden, Katzen, die keinen Auslauf haben, Hunde, die den ganzen Tag unbeschäftigt in der Wohnung bleiben müssen, Batteriehühner, Schweine in Kastenständen sind potentiell Gründe für eine Antidotierung. Beim Menschen ähnlich: Rauchen, Kaffee oder Teegenuss, Alkohol, Bäder, sogar Zähneputzen etc. sind Antidots, die die Wirkung der Homöopathie beeinträchtigen!

Deshalb stets ½ Stunde vor – oder nachher keine dieser Genussgifte benutzen!

Arthrose

Die Ursache hierfür vielfältig:
Erbliche Dispositionen, Fehlstellungen der Gliedmaßen, Überlastung der Gelenke durch Übergewicht oder Unfälle, Instabilität im Gelenk, altersbedingter Verschleiß und Stoffwechselstörungen können neben infektiösen und immunologischen Faktoren zu einer Arthrose führen.

Mäßige aber regelmäßige Bewegung, die das Tier nicht überfordert, sollte durchgeführt werden. Auf eine warme Unterlage am Liegeplatz ist unbedingt zu achten. Eventuell kann auch das betroffene Gelenk mit Rotlicht bestrahlt werden.

Allgemein gilt eine Heilung der Arthrose als unwahrscheinlich, aber zumindest kann das Fortschreiten der Krankheit aufgehalten und ein weiterer beschleunigter Abbau des Knorpels verhindert werden.
Bei geeigneter Behandlung gelingt es in den meisten Fällen das Tier weitestgehend schmerzfrei zu halten und Ihm dadurch die gewohnte Beweglichkeit zurückzugeben bzw. zu erhalten.

Da diese Patienten häufig auf Dauer behandelt werden müssen, ist hier eine biologische Behandlung mit gut verträglichen Arzneimitteln besonders wichtig. Mit dem von mir schon öfters erwähnten Präparat ZEEL, das sich bei solchen degenerativen Gelenkerkrankungen besonders bewährt hat, besteht die große Möglichkeit, eine Behandlung über längere Zeit ohne belastende Nebenwirkungen mit Erfolg durchzuführen.

Zu Beginn der Behandlung wird ZEEL gewöhnlich einige Male vom Tierarzt injiziert, zugleich können beim Hund ZEEL-Tabletten gegeben werden. Sie können aber auch von vornherein mit ZEEL-Tabletten beginnen, indem Sie die ersten 14 Tage, intensiv 6-8 x täglich je eine Tablette zerpulvert einflößen, nach diesem Zeitraum dann auf 3 x täglich je eine Tablette reduzieren, bis zur Reduzierung der Schmerzen und der Beschwerdefreiheit. Dann sollte man auf 1 x täglich zurückstufen.

Durch diese Behandlung wird der Knorpelstoffwechsel gefördert und der Knorpel vor den schädigenden Wirkung von Entzündungsprodukten im Gelenk geschützt. Sind Knochenzubildungen (Exotosen) vorhanden, kann man mit einer mehrwöchigen Osteoheel-Tabletten-Gabe zusätzlich versuchen, diese so weit als möglich aufzulösen.

Bei Behandlungsbeginn einer Arthrose (für ein bis zwei Wochen) und bei akuten Schüben (nasskaltes Wetter) sollte zusätzlich Traumeel mit dem ZEEL verabreicht werden. Auch wenn zu einer besseren Erkennung der Krankheit der Gang zum Tierarzt unumgänglich ist, um auch die Ursache der Störung in der Bewegungsphase genau zu diagnostizieren, wie z.B. bei Kreuzbandrissen, um diese frühzeitig und optimal zu therapieren, damit es in Folge erst gar nicht zu einer Arthrose, bedingt durch instabiles Gelenk, kommen kann, ist von Cortisongaben in das Gelenk dringendst abzuraten, da dies meist zu einer weiteren Schädigung des Knorpels führt! Langzeitliche tier-ärztliche Behandlungskosten sind dann die Folge.

Ein neues revolutionäres Studienergebnis wurde erst kürzlich am 22. April 2000 von der Firma HEEL, Baden-Baden bei einer Pressekonferenz in Malta, anlässlich des Themas
„Sanfte Medizin gegen Arthrose“ veröffentlicht; Das homöopathische Heel-Präparat ZEEL compositum ist gleich wirksam bei Arthrose wie der schulmedizinische Wirkstoff DICLOFENAC! Die Studie wurde an 121 Patienten durchgeführt, die an Kniearthrose litten. Ohne dass Arzt oder Patienten wussten, welches Präparat sie gaben, bzw. bekamen (=doppelblinde Studie) wurde über mehrere Wochen ZEEL oder Diclofenac in üblicher Langzeit-Dosis (3 x 25 mg tägl.) eingesetzt. Es zeigte sich, dass sich nach 2 Wochen ZEEL comp. Schmerz, Steifheit und Funktion verbesserte wie bei Diclofenac.

Die Verzögerung des vollen Wirkeintritts ist in der Homöopathie bekannt, war jedoch gegenüber Diclofenac nicht bedeutsam. Mit dem Ergebnis dieser Studie eröffnet sich nun den praktizierenden Ärzten und Veterinären, eine nunmehr wissenschaftlich überprüfte Möglichkeit, vermehrt ZEEL comp. einzusetzen, um damit auch den Patienten die gefürchteten Nebenwirkungen zu ersparen.

Aber meine Damen und Herren, die sie diese Rubrik hier lesen: Wo stand diese sensationelle Studie geschrieben, etwa in der Bildzeitung, oder in ihrem Krankenkassenheftchen? Nein in einer Fachzeitschrift für Alternative Heilmethoden. Es ist ja viel auflagenstärker, wenn über neue Aids- oder Krebsheilmethoden vorschnell und ohne wissenschaftliche Grundlage berichtet wird. Auch dass unsere Hausärzte verpflichtet sind, auf ausdrücklichen Wunsch ihrer Patienten, homöopathische Arznei-mittel zu verschreiben, wird in keinem der teuren Hochglanz gedruckten Krankenkassenheftchen erwähnt.

Umweltbelastungen, fehlerhafte Ernährung, aber auch allopathische Medizin
(wie z. B. häufige Antibiotika- und Cortisongaben) führen gerade bei chronisch kranken Tieren zu schwerwiegenden Millieuveränderungen, die mit Hilfe der antihomotoxischen-homöopathischen Medizin behandelt werden und somit wieder zu einer normal funktionsfähigen Flora führen.
Der Erste Schritt in der Therapie von chronisch Erkrankten erfolgt durch eine Entgiftungstherapie.
Das Basis-mittel zur Mikrobiologischen Therapie ist Nux Vomica Hommacord. Dieses homöopathische Kombinationspräparat führt zu einer Funktionsverbesserung im Bereich des Magen-Darm-Traktes. Das zweite ebenso wichtige Präparat zur Entgiftungstherapie ist Lymphomyosot. Es hat eine die Lymphe mobilisierende Matrix entschlackende Wirkung. Zur Anregung der entgiftenden Lebertätigkeit verwendet man Hepar compositum und zur Nierenausscheidung Solidago compositum S.

Zur Anregung der körperlichen Abwehr bei Schleimhauterkrankungenverschiedenster Art und Lokalisation verwendet man das Präparat Mucosa compositum, bei Erkrankungen der Haut/Fell Cutis compositum. Der aufmerksame Leser meiner Rubrik hat mit Sicherheit den einen oder anderen Namen dieser homöopathischen Mittel, bei einer meiner früheren Veröffentlichungen gelesen, sei es im Zusammenhang mit Leber- oder Nierenerkrankungen, oder bei den verschiedenen Fell- und Hautkrankheiten.

Da chronische Erkrankungen in der Regel syndromhaft verlaufen und verschiedene Ursachen sich zu einem diagnostizierbaren Krankheitsbild vereinen, ist eine medikamentöse Therapie mit Hilfe einer einzigen Substanz erfahrungsgemäß selten Erfolg versprechend.

Alle verwendeten Wirkstoffe der Compositum-Präparate treten in Potenzen zwischen D2 und
D 13 auf, mit anderen Worten es handelt sich um Wirkstoffe im so genannten Tiefpotenz- und mittleren Potenzbereich. Potenzen dieser Bereiche wirken im Wesentlichen organotrop und funktiotrop nach homöopathischer Auffassung. Insbesondere durch die beinhaltenden Nosoden ist die Therapie chronisch erkrankter Patienten möglich, da die Nosoden eine Reaktivierung auf chronifizierte Prozesse haben und diese wieder in Gang bringen.

Was sind nun eigentlich Nosoden?
Es sind nach einer homöopathischen Verfahrenstechnik hergestellte Zubereitungen aus pathologisch veränderten Organen und Organteilen von Mensch oder Tier. Ferner aus abgetöteten Kulturen von Mikroorganismen oder aus Zersetzungsprodukten tierischer Organe, oder Körperflüssigkeiten, die Krankheitserreger bzw. Krankheitsprodukte enthalten z. B. Blut, Eiter, Bakterien, Viren usw.

Allerdings bevor sie sich schütteln:
Es handelt sich hier um Ausgangsmaterial das zuerst sterilisiert wird, und dann vor dem Verarbeiten, der Prüfung auf Sterilität des gesetzlichen Arzneibuches entsprechen muss. Erst dann kann die homöopathische Aufbereitung erfolgen.
Es handelt sich also bei den Nosoden nicht um Impfstoffe, Seren oder dergleichen, sondern
um reine Homöopathika, aus dem Urtinkturen vorschriftsgemäß als Ausgangsmaterial hergestellt werden. Warum nun verwenden wir die so genannten Homaccorde? Nicht nur zur Entgiftung der befallenen Organe, sondern auch um eine Erstverschlimmerung der Krankheit zu vermindern.
Die bereits seit 100 Jahren bestehende therapeutische Erfahrung zeigt, dass die gleichzeitige Gabe von niedriger, mittlerer und hoher Potenz, gegenüber der Gabe eines einzigen hochpotenzierten Mittels den Vorteil des eben so gut wie nicht vorhandenen Erstverschlimmerungsablaufes einer Krankheit hat.
Der Körper holt sich sozusagen die benötigte Potenz des Compositums selbst, die nicht benötigten fließen vorbei.

Wie oft geben wir nun diese Präparate ein:
In der Regel 3 x täglich, je 1 Tablette, bzw. 3 x 10 Tropfen. Bei akuten Erkrankungen natürlich je nach Bedarf in kurzen Abständen so oft wie möglich, bis zu alle 15 Minuten, allerdings dies dann nur bis zu einem Zeitraum von 2 Stunden. Dann unbedingt die Zeitabstände vergrößern.

Ihr Michael Kraft

Atemwegserkrankungen

Freier Bericht von Michael Kraft, F 67930 Beinheim

Die Nase beim Hund ist ein kompliziert gebautes Organ mit vielen Kammern und Höhlen.
Es ist hier sehr wichtig, Erkrankungen möglichst bereits im Anfangssstadium in den Griff zu bekommen, um ein Festsetzen oder einen chronischen Verlauf zu vermeiden!

Im Anfangsstadium eines Schnupfens sollte konsequent behandelt werden, wobei sich die Kombination von Euphorbium compositum und Mucosa compositum als Injektion, sowie die Eingabe er Naso-Heel Tropfen bewährt hat (Injektionen einmal täglich, Eingabe 3 x täglich).


Sehr günstig wirkt bei Hunden auch die Inhalation von Kamillendampf. Man kann sich hierzu mit dem Hund unter ein Leinentuch, das über die dampfende Kamillenlösung gebreitet wurde setzen und tut damit gleich auch dem Tierbesitzer etwas gutes an!

Eine andere Möglichkeit ist, das Tuch über den Topf mit der Kamillenlösung zu breiten und durch ein Loch in dem Tuch einen Schlauch zu stecken, an dessen anderem Ende ein Trichter dem Hund vor die Nase gehalten wird. Falls es allerdings aus einer akuten Erkrankung heraus oder durch einen Fremdkörper zu einer schleimigen Degeneration der Nasenmuscheln gekommen ist, sind die Heilungsaussichten auch mit homöopathischen Mitteln ungünstig.
Hier kann ein operatives Vorgehen versucht werden.

Eine weitere Lokalisation, an der häufig Probleme entstehen, ist der Rachenring! Es kommt häufig zur Vergrößerung der Tonsillen (Mandeln), die Probleme, wie z.B. beim Abschlucken und dadurch bei der Futteraufnahme, oder auch Würgereiz verursachen können und dann natürlich auch schmerzhaft sind! Vereitert sind die Mandeln allerdings nur selten.

Die Tiere mit einer Tonsillitis erhalten Traumeel und Mercurius – Heel, wobei diese beiden Präparate abwechselnd mehrmals täglich gegeben werden. In diesen beiden Präparaten sind die wichtigsten bei Tonsillitis angezeigten Substanzen erhalten, dass der Erfolg eigentlich recht schnell und zuverlässig eintritt. Vor allem bei einseitig rechts lokalisierten Tonsillitiden sollte neben Traumeel auch die Angin-Heel-Tabletten eingegeben werden.

Bei mangelnder Abwehrfunktion im Rachenring kann eine Infektion sehr schnell in die Trachea absteigen, wobei es häufig zu einer Tracheitis mit großen Mengen dünnflüssigem Sekret kommt.
Hier ist zur Behandlung Tartephedreel angezeigt, was zu einer Resorption sowie einem Abtransport des Sekrets beiträgt. Die Verabreichung sollte wie bei jeder akuten Erkrankung mehrmals täglich erfolgen. Bei Kleinhunderassen kommt es nicht selten zu einem Trachealkollaps, der zu einem ständigen Husten führt und vermutlich auch eine Schwäche des Knorpelgewebes als Mitursache hat.
Eine Behandlung hierfür ist auch mit homöopathischen Mitteln schwierig, und erfordert wie stets, ein genaues Beobachten seitens des Tierbesitzers!

Ständiges „Hüsteln“ oder „Räuspern“ ist ein typischer Fall für „Spongia-Injeel“, wenn die Tiere zudem auch noch sehr nervös veranlagt sind! Bei Tieren, die mehr dem Phopsphor-Typ entsprechen, wird Phosphor-Homaccord eingesetzt. Beide Präparate werden täglich 1 x mal eingegeben. Falls aber die Infektion schon weiter abgestiegen ist und bereits die Bronchien oder sogar die Lunge mit einbezogen sind, dann gilt es, möglichst umgehend und in der akuten Phase, zu einer Heilung zu kommen, um zusätzliche Komplikationen, wie Schleimhautdeffekte, Ektasien oder ein Empysem zu vermeiden.

Die Präparate für eine akute Bronchitis sind bekannt und umfassen beispielsweise:
Belladonna-Homaccord, Gripp-Heel, oder Echinacea compositum. Für subakute oder verschleppte Bronchitiden ist Mucosa compositum das Mittel der Wahl, das täglich injiziert wird. Liegt zusätzlich ein trockener Bellhusten mit zähem Schleim vor, wird zusätzlich Drosera-Homaccord mehrmals täglich eingegeben. Bei eher schwächlichen und sehr unruhigen Patienten, die sich aber nicht hinlegen wollen, die immer wieder Husten und Nasenflügelatmung zeigen, wird Phosphor-Homaccord, ebenfalls 2 – 3 x mal täglich eingesetzt!Bei krampfartigem Husten wird Spacupreel hinzugenommen.
Bei asthmoidem Husten mit großblasigem Rasseln nimmt man Ipecacuanha-Injjel.
Eine Bronchitis stellt auch eine starke Belastung für Herz und Leber dar!

Zur Unterstützung von Herz und Kreislauf wird Cralonin, bei älteren Tieren mit bereits vorgeschädigtem Herz auch Cor compositum, bei vollblütigen Tieren, die oft sehr nervös sind, Aurumheel gegeben. Die Leber wird unterstützt durch die Gabe von Hepeel, 1 – 2 x mal täglich.
Beim Zwingerhusten ist zusätzlich zu der bei der Tracheitis genannten Behandlung ENGYSTOL aufgrund der Virusbeteiligung mit zu verabreichen! 3 x tägl. 1 Tablette, auch zur Stärkung des Immunsystems gedacht! Störungen im Verdaungskanal beginnen bekanntlich in der Mundhöhle, der Verdauungskanal beginnt ja dort, doch dazu schreibe ich in der nächsten Ausgabe unseres Vereinsjournals!

Ihr Michael Kraft.

Und nicht vergessen – was dem Hund hilft – hilft auch dem Menschen – schonend, schnell und nachhaltig!!

 

Bandscheibenvorfall

von Michael Kraft, F 67930 Beinheim

Der Bandscheibenvorfall

auch bei Kleinhunden immer mehr auftretend, ist am Besten und das NACHHALTIG, mit homöopathischen Mitteln zu Bekämpfen. Selbst die wenn die schwerste Stufe, die Spastische Lähmung der kompletten Hinterhand erreicht wurde, und dann Veterinäre zur Euthanasie raten, ist diese immer noch heilbar.
Allerdings ist hier Geduld, Vertrauen in die Homöopathie und äußerste Disziplin des Tierbesitzers Voraussetzung!

Viele Kleine, nicht mit dem späteren diagnostizierten Bandscheibenvorfall zusammenhängende Veränderungen, bzw. Krankheitswehwehchen,

gehen dem Krank­heitsbild voraus und sind nur für den wirklich aufmerksamen Tierbesitzer zu beobachten: Unregelmäßiger Stuhlgang, auch verschleimt und in der Konsis­tenz immer unregelmäßig, verstärktes Nachziehen der Hinterhand, manchmal auch mit der Kniescheibenluxation verwechselbar (!)‚ unregelmäßiger Appetit, unerklärliches verschrecktes Aufquieken, zusammengekniffene Augen, launen­haftes Wesen, Angst vor Schatten und dann später öfters Pausen bei Spaziergängen und Treppensteigen bzw. Treppenabgangverweigerung! Hat man hier wenigstens 2 bis 3 Symptome zusammen bemerkt, sollte man so­fort mit der homöopathischen Behandlung beginnen, um den folgenden massiven Krankheitsbefall, der dann bis zur kompletten Lähmung der Hinterhand ausarten kann, zu verhindern!

Die Behandlung:
Mit Nux vomica D 6 und ZEEL Compositum (alles in Tabletten) haben wir 2 äußerst schlagkräftige Mittelchen zur Verfügung, die komplett und nachhaltig wirken! Wir geben beide Mittel, zu Pulver zerdrückt, in das Maul unseres Patienten (Fang kurz zu heben) und das im Rhythmus von alle 2 Stunden! Sollte der Krankheitsverlauf schon weiter vorangeschritten sein, da eben die Erstauftretungen des Bandscheibenvorfalls wie beschrieben unbe­obachtet blieben, verkürzen wir die Eingabezeit der beiden Mittel auf alle Halbe Stunde je eine Tablette, wie vorgegeben!

UND DIES BIS ZUR ABSOLUTEN SICHTBAREN VERBESSERUNG des Zustandes! Natürlich müssen Sie deshalb nicht nachts durcharbeiten, aber: Sobald Sie aufstehen, sobald Sie das Tier zum Gassi gehen hinausgetragen haben, geht es weiter! Sollte die komplette Läh­mung der Hinterhand bereits eingesetzt haben, geben Sie ZUSÄTZLICH und das kann ebenfalls mit den beiden voran beschriebenen Mittel gemischt werd­en: LATHYRUS Sativus D 30, alle 4 Stunden! Es kann Tage dauern, bis der Erfolg langsam sichtbar wird und dies nur in kleinen Schritten, aber es wird eine Besserung kommen, Sie werden dann die Arzneiabstände langsam vergröß­ern, zunächst von 1/2 stündlich auf stündlich, dann auf 2 stündlich und so weiter, aber selbst wenn dann eine komplette Heilung da ist, geben Sie un­bedingt Nux vomica D6 und Zeel comp. noch je ~ x täglich, 14 Tage lang weiter! Bei Rückfällen, die bei vorangegangenem massivem Befall meistens nach einem halben bis Einem Jahr noch einmal auftreten können, beginnen Sie die ganze Kur noch einmal von vorne, dann allerdings haben Sie für den Rest des Hundelebens Ihres Vierbeiners, endgültig Ruhe vor diesem bösartigen Schrecken des Bandscheibenvorfalls!

Michael Kraft

Blasenentzündung

von Michael Kraft, F 67930 Beinheim

Blasenentzündung/ Nierengrieß/ Blasensteine

Das Krankheitsbild lautet: Durchfall, und starke Bauchkrämpfe.Das ansonsten liebe zutrauliche Tier, reagiert bei Berührung des Bauches äußerst bissig, die erste Vermutung einer Magen-Darmerkrankung kann nicht bestätigt werden, da der Hund in seiner Essgewohnheit nicht nachgelassen hat und nach wie vor, vor Appetit strotzt.

Der genaue Beobachter stellt jedoch fest, dass der Urinabgang entweder rosa gefärbt ist, und/oder das Tier bei gekrümmter Haltung nur teilweise sein Wässerchen lässt. Vorausgegangen sind meist Durchnässung, was dann meist bei den weiblichen Tieren gerne zu einer Blasenentzündung führt!
Lässt man den Urinwert messen, wird man feststellen, dass dieser die normalen Werte weit überschreitet und man lässt sich gerne dazu verführen, ein chemisch/cortisonhaltiges Mittelchen zu injezieren, was auf den ersten Blick ja auch rasch wirksam zu sein scheint.

Doch nimmt man damit dem Tier in erster Linie die Schmerzen, sodass nicht gradlinig der Heilungsprozess verfolgt werden kann, damit eine völlige Genesung gewährleistet ist und ein Rückfall vermieden werden kann, was dann eben sehr gerne zu Blasensteinen und Nierengrieß führen wird!

Die Homöopathie bietet hier eine Reihe von Naturprodukten die nicht nur die Schmerzen lindert, sondern auch zur totalen Ausheilung des gesamten Organismus führt:

Berberis Homaccord aufgrund der Reizung in den Harnwegen, wenn der Urinabgang nur spärlich ist, und/oder nur mit Schmerzen vonstatten geht, alle 2 Std. je 10 Tropfen,

Spacupreel zur Entkrampfung ebenfalls alle 2 Std. 10 Tropfen,

sowie Sabal-Homaccord als Mittel bei Harnsteinen/Grieß 5 x täglich 10 Tropfen gemischt mit Traumeel als Schmerz und Linderungsmittel schaffen hier bei angegebener Eingabe in nur wenigen Tagen zu deutlicher Besserung und dann der Ausheilung!

Bei vermeintlicher völliger Genesung, sollten hier jedoch zur Vorsicht alle angegebenen Mittel 3x täglich kombiniert, 1 Woche lang weiter gegeben werden!

Und Sie wissen ja, was dem Tier hilft, hilft auch dem Menschen!

Ihr Michael Kraft

 


zurück

 

Counter