Bolonka Cavalier King Charles Prager Rattler Bolonka2 Chi Havaneser Bolonka3 Sheltie Chi2

Rasseportrait

Biewer Yorkshire à la Pom-Pon entsprechen dem Yorkshire Standard außer Haarfarbe und Haarlänge.

Haarfarbe: schwarz-weiß-gold (tan)

Kopf: schwarz-weiß-gold (tan)

Deckhaar:
schwarz-weiß durchbrochen, ganz weiß oder geschlossen schwarz mit weißer Halskrause. Kein Gold (Tan) im Deckhaar. Bein- Bauch- und Brusthaar weiß.
Das Haar ist seidig, nicht gekraust und hat keine Unterwolle.

Rute:
weiß oder schwarz-weiß, Rutenspitze jedoch immer weiß

Haarlänge:
Dreiviertel bis bodenlang.

Gewicht:
1,5 bis max. 3,5 Kilogramm


Biewer Yorkshire à la Pom-Pon (so ist die richtige und vollständige Bezeichnung dieser Rasse nach Vorgabe durch Herrn Biewer).

Der Biewer Yorkshire à la pom-pon ist seit seinem Entstehen eine eigenständige Rasse, die von den meisten zuchtbuchführenden Vereinen und internationalen Verbänden anerkannt ist, jedoch vom VDH/FCI (noch) nicht.

Diese Rasse ist im Jahr 1984 durch eine Genmutation in der Yorkshire-Zucht der Familie Biewer entstanden (dokumentiert in Presseberichten der Jahre 1984 bis 1987). Die so entstandenen weltweit einmaligen "Biewer Yorkis" wurden durch erfahrene Züchterhand stabilisiert und der neue Rasse-Standard definiert.

Da jedoch zu dieser Zeit einige Züchter aufgrund der Berichte aus der Presse auch "Yorkis in schwarz-weiß" anbieten wollten, wurden viele Kreuzungsverpaarungen ausprobiert. Daraus entstanden jedoch nur irgendwelche "Mischlinge", die weder dem von Herrn Biewer definierten Standard entsprachen, noch deren Erbgut stabil war. Selbst die im Internet an mehreren Stellen beschriebene Verpaarung von Yorkshire und Malteser hat noch nie einen annähernd dem von Herrn Biewer beschriebenen Standard erbracht. Wie bei einem Mischling ist das Ergebnis jedes mal ein anderes. Weder Fell, Fellzeichnung noch Wesen sind gen-stabil und damit für eine Weiterzucht oder Einkreuzung in eine Biewer-Zucht zu verwenden.

Am Ende der 80-iger Jahre sind dann einige Züchter, die nur einen echten Biewer Yorkshire bekommen hatten dazu übergegangen (mangels geeigneter Verpaarungspartner, aus kommerziellen Gründen schnell viele Hunde in den Verkauf zu bringen etc.) jeweils einen Biewer mit anderen Rassekleinhunden (wie Malteser, Shi-Tsu, Yorkshire etc.) zu verpaaren. Daraus entstanden "Biewer ähnliche Hunde", mit Eigenschaften, die dem Rassestandard des Herrn Biewer nicht mehr entsprachen.

Zu erkennen sind diese Zuchtversuche nach unseren bisherigen Erkenntnissen und Beobachtungen meist:

  • am Fell mit Unterwolle

  • nicht dem Yorkshire entsprechender Körperbau

  • fehlendes TAN im Gesicht

  • falsche Pigmentierung des Haarkleides

  • Stammbaum mit Einkreuzungen normaler Yorkis ("blue&tan" oder "black&tan")

  • Stammbäume die nicht auf "Friedheck" oder "Langenfels" zurückgehen



+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-

Vor ca. vier Jahren im Herbst 1997, nachdem wir erstmals einen echten Biewer Yorki à la Pom-Pon gesehen hatten, haben wir ein ausführliches Rassestudium betrieben und beschlossen uns auf die Suche nach den wenigen in Deutschland verbliebenen Züchtern zu machen und das Original selbst zu züchten, damit auch im süddeutschen Raum der Fortbestand dieser für uns so tollen und einzigartigen Rasse gewährleistet ist.

Nicht weniger als fünf Züchter mußten wir aufsuchen um uns einen reinrassigen Biewer Yorki zulegen zu können. Selbst eklatante Zuchtfehler (wie oben beschrieben) wurden uns als "sogenannter Biewer Rassestandard" präsentiert.

Der Biewer Yorki zeichnet sich nicht nur durch sein ansprechendes Äußeres aus, sondern auch durch seine liebevolle, anhängliche und verschmuste Art und Weise. Durch das ständige Zusammenleben mit diesen schwarz-weißen Mäusen, wie wir sie liebevoll zu nennen pflegen, haben wir diese Rasse auch schon ausgiebig beobachten und studieren können. Noch nie vorher ist uns eine so liebevolle und anhängliche Rasse untergekommen.

+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-

Text und Bilder: Brigitte Schaerer Julmy


 

Counter