Bolonka Cavalier King Charles Prager Rattler Bolonka2 Chi Havaneser Bolonka3 Sheltie Chi2

Wissenswertes

 

Wo soll ich meinen Welpen kaufen? 

 

Seien sie kritisch, wo Sie ihr zukünftiges Familienmitglied erwerben. Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen und Dokumente oder Gesundheitsatteste einzusehen. Kaufen Sie nur bei einem Züchter, der von einem Verein kontrolliert wird.

 

Vorteile beim Kauf in einer kontrollierten Zuchtstätte

 

Sie haben die Sicherheit und Garantie, dass die Zucht nach tierschutzorientierten Kriterien läuft und planmässig gezüchtet wird. 

 

Aber Achtung: nicht alle Vereine kontrollieren die Zucht und die Welpen vor Ort! 

 

Für die Züchter im schweizerischen Verein CDK-Suisse gelten strenge Zuchtbedingungen um möglichst gesunde, gut sozialisierte Rassehunde zu züchten. CDK-Suisse Zuchtwarte kontrollieren die Welpen und Mutterhündin vor Ort. Sie werden auf die jeweiligen Rassen speziell ausgebildet und müssen an jährlichen Weiterbildungen teilnehmen.

 

Nachteile beim Kauf bei einem „Gelegenheits-Züchter“ ohne Verbandzugehörigkeit

 

Gerade bei Kleinhunden gibt es viele, die eben einmal einen Wurf machen möchten. Sie sind unumstritten mit ganzem Herzen dabei. Aber Wissen über Rassestandards, Zuchtgeschehen und Genetik ist eine nie enden wollende, zeitraubende, kostenintensive Aufgabe. Meistens werden die Elterntiere auch nicht auf genetische Krankheiten untersucht.

 

  • Es gibt keine Garantie ob die Vorfahren reinrassig sind und dem Standard entsprechen.
  • Es gibt keine Garantie ob die Vorfahren nicht nah mit einander verwandt sind.
  • Es gibt keine Garantie ob die Vorfahren auf genetische Erkrankungen untersucht wurden.
  • Es gibt keine Garantie ob mit den Tieren tierschutzgemäss gezüchtet wird.
  • Es gibt keine Garantie ob die Welpen genügend sozialisiert werden.
  • Es gibt keine Möglichkeit, mit ihm in einem Verein zu züchten.

 

Nachteile beim Kauf eines Welpen ohne Papiere

 

Der Stammbaum ist ein Echtheitszertifikat des Hundes - seine Identitätskarte. Diese beweist und dokumentiert, dass lückenlos alle Vorfahren von Zuchtwarten kontrolliert und für zuchttauglich befunden wurden. Dazu mussten rassespezifische Gesundheitsuntersuche vorgelegt und nach Auflagen gezüchtet werden! 

 

Achtung: Züchter, die einem Verein angehören und ohne Ahnentafeln verkaufen, haben dazu triftige Gründe. Aus einem schwerwiegenden Grund wurde der Wurf vom Verein nicht abgenommen (kein Nachweis des Vaters, zu vieles belegen der Mutterhündin etc.).

 

Wenn Sie einen Welpen ohne Stammbaum kaufen, haben Sie

 

  • keine Kenntnis ob die Vorfahren reinrassig sind und dem Standard entsprechen.
  • keine Kenntnis ob die Vorfahren nicht nah mit einander verwandt sind. 
  • keine Kenntnis ob die Vorfahren von Zuchtwarten kontrolliert und zur Zucht zugelassen wurden.
  • keine Kenntnis ob die Vorfahren die geforderten rassespezifischen Gesundheitsatteste haben.  
  • keine Kenntnis ob die Welpen genügend sozialisiert wurden.
  • keine Kenntnis ob nach tierschutzgerechten Auflagen gezüchtet wird.
  • keine Möglichkeit, mit ihm in einem Verein zu züchten.

 

Wenn man sich dazu entschliesst, einen Hund zu kaufen, dann hat das seine Gründe. Man möchte ihn wegen seinem einzigartigen Charakter, weil er eine bestimmte Grösse hat, langhaarig oder kurzhaarig ist usw. Wer sich eine Bichonrasse wünscht, möchte zum Beispiel nicht die Eigenschaften einer jagdfreudigen „Terrierrasse“ in seinem kleinen Freund wiederfinden. 

 

Bei einem Hund ohne Papiere (ohne nachweislich gesicherte Abstammung) werden Sie nie wissen, was sie gekauft haben!

 

 

 

Augen auf beim Welpenkauf!

Achtung: Viele Online-Hunde stammen aus unkontrollierten Massenzuchten. Das sind regelrechte Welpen-Produktionsstätten (puppy mills). Meist aus dem Ausland werden sie über die Grenze geschmuggelt oder vor der Grenze übergeben, sind krank, geschwächt, viel zu früh von der Mutter getrennt, nicht sozialisiert und nicht richtig ernährt.

Mit jedem kleinen Welpen, der auf diese Art verkauft wird, kurbelt man das Geschäft an und es werden neue Welpen produziert. Neues Leid wird geschaffen!

 

 

Regelungen für Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen innerhalb der EU

Pro Person dürfen im Reiseverkehr höchstens 5 Heimtiere (Hunde, Katzen, Frettchen) mitgeführt werden. Die Tiere dürfen nicht dazu bestimmt sein, den Besitzer zu wechseln.

Trifft dies nicht zu, gelten die Regelungen für den Handel mit Tieren. Genauere Informationen dazu finden Sie in der Verordnung über das innergemeinschaftliche Verbringen sowie die Einfuhr und Durchfuhr von Tieren und Waren (Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung).

Aufgrund der Verordnung (EU) Nr. 576/2013 sowie der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013, die ab 29. Dezember 2014 gelten, muss für Hunde, Katzen und Frettchen, die innerhalb der Europäischen Union grenzüberschreitend transportiert werden, grundsätzlich ein Heimtierausweis nach einheitlichem Muster mitgeführt werden.

Dieser Pass muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können, das heißt das Tier muss mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Kennzeichnungs-Nummer im Pass eingetragen sein. Seit dem 3. Juli 2011 ist für neu gekennzeichnete Tiere der Microchip verpflichtend.

Die EU-Heimtierausweise können von einem niedergelassenen Tierarzt ausgestellt werden. Er benötigt hierfür allerdings eine Ermächtigung der nach Landesrecht zuständigen Behörden.

Die Höchstzahl von 5 Heimtieren darf überschritten werden, wenn die Tiere zum Zweck der Teilnahme an Wettbewerben, Ausstellungen und Sportveranstaltungen bzw. zum Training für solche Veranstaltungen verbracht werden (kein Besitzerwechsel). Diese Tiere müssen mindestens 6 Monate alt sein und es muss ein schriftlicher Nachweis vorliegen, dass die Tiere für eine der genannten Veranstaltungen registriert sind. Sollen mehr als 5 Tiere zu anderen Zwecken verbracht werden, so gelten die Regelungen für den Handel mit Tieren. Genauere Informationen dazu finden Sie in der Verordnung über das innergemeinschaftliche Verbringen sowie die Einfuhr und Durchfuhr von Tieren und Waren (Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung).

Impfschutz gegen Tollwut

Neben Angaben zu dem Tier und seinem Besitzer muss der Heimtierausweis den tierärztlichen Nachweis enthalten, dass das Tier über einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut verfügt.
Da für die Ausbildung eines wirksamen Impfschutzes eine Zeitspanne von 21 Tagen erforderlich ist, bedeutet dies im Falle einer Erstimpfung, dass diese mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgen muss.
Wird eine Wiederholungsimpfung erst nach Ablauf der Gültigkeitsdauer der letzten Impfung verabreicht, so entspricht diese Impfung einer Erstimpfung (Gültigkeitsdauer der Impfung ist im Pass vermerkt).

Verbot der Ein- und Durchreise mit Welpen unter 15 Wochen

Auch Welpen dürfen nur mit einem ausreichenden Tollwut-Impfschutz nach Deutschland einreisen bzw. Deutschland im Transit passieren. Da die Tollwut-Erstimpfung frühestens im Alter von 12 Wochen durchgeführt werden darf und es danach weitere 21 Tage bis zur Ausbildung eines wirksamen Impfschutzes dauert, können Welpen frühestens im Alter von 15 Wochen ein- bzw. durchreisen.

EU-Länder mit verschärften Anforderungen

In den Mitgliedstaaten Irland, Malta, Finnland und dem Vereinigten Königreich gelten verschärfte Anforderungen über antiparasitäre Behandlungen, insbesondere Echinokokkenbehandlung (Bandwürmer).

Quelle: http://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html


Regelungen zur Einreise mit Hunden, Katzen und Frettchen in die Europäische Union (EU) 

Für die Einreise mit Hunden, Katzen und Frettchen aus Nicht-EU-Ländern (sog. Drittländer) gelten ab 29. Dezember 2014 die Regelungen der Verordnung (EU) Nr. 576/2013. Ziel dieser Regelungen ist der Schutz vor der Einschleppung und Verbreitung der Tollwut.

Die Anforderungen an den Gesundheitsstatus der Tiere richten sich grundsätzlich nach der Tollwutsituation sowohl des Herkunfts-Drittlandes als auch des Bestimmungs-Mitgliedstaates in der EU. Pro Person können höchstens 5 dieser Heimtiere mitgeführt werden. Die Tiere dürfen nicht dazu bestimmt sein, den Besitzer zu wechseln.

Abweichend davon darf die Höchstzahl von fünf Heimtieren überschritten werden, wenn die Tiere zum Zweck der Teilnahme an Wettbewerben, Ausstellungen und Sportveranstaltungen bzw. zum Training für solche Veranstaltungen verbracht werden (nicht für Handelszwecke). Diese Tiere müssen mindestens 6 Monate alt sein und es muss ein schriftlicher Nachweis vorliegen, dass sie für eine der genannten Veranstaltungen registriert sind.

In allen anderen Fällen gelten die Regelungen für den Handel mit Tieren. Genauere Informationen dazu finden Sie in der Verordnung über das innergemeinschaftliche Verbringen sowie die Einfuhr und Durchfuhr von Tieren und Waren (Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung).

Für die Durchführung und Überwachung dieser Europäischen Verordnung sind in Deutschland die Bundesländer (Oberste Veterinärbehörden der Bundesländer (PDF, 27 KB, nicht barrierefrei)) zuständig.

Voraussetzungen für die Einreise in die EU

Hunde, Katzen und Frettchen aus Andorra, Färöer, Gibraltar, Grönland, Island, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikanstadt müssen von einem Heimtierausweis begleitet werden, der den Bedingungen des Anhang III, Teile 3 und 4 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013 entspricht.
Dieser Heimtierausweis muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können, das heißt das Tier muss mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Kennzeichnungs-Nummer im Pass eingetragen sein. Seit dem 3. Juli 2011 ist für neu gekennzeichnete Tiere der Microchip verpflichtend. Darüber hinaus muss aus dem Heimtierausweis hervorgehen, dass ein gültiger Tollwutschutz vorliegt.

Erfolgt die Einreise aus Drittländern, die im Anhang II Teil 2 der Durchführungsverordnung (EG) Nr. 577/2013 gelistet sind, so gilt:

  • Jedes Tier muss durch eine deutlich erkennbar Tätowierung oder durch einen Microchip (dieser ist seit 3. Juli 2011 für neu gekennzeichnete Tiere verpflichtend) gekennzeichnet sein,
  • In der Tiergesundheitsbescheinigung muss der gültige Impfschutz gegen die Tollwut nachgewiesen werden. Die Gültigkeitsdauer des Impfschutzes richtet sich nach den Angaben des Herstellers. Fragen Sie hierzu gegebenenfalls Ihren Tierarzt. Eine Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor dem Grenzübertritt erfolgt sein.
  • Voraussetzung für die Einreise ist, dass die Tiere in Begleitung einer verantwortlichen Person reisen. Die begleitende Person muss eine schriftliche Erklärung darüber abgeben, dass die Verbringung des Tieres nicht dem Verkauf bzw. Besitzerwechsel dient.
  • Die Einfuhr darf nur auf direktem Wege erfolgen. Sollten beim Transport nicht-gelistete Drittländer passiert werden, so hat der Halter bzw. der Bevollmächtigte in einer Selbsterklärung zu bestätigen, dass das Tier bei der Durchreise keinen Kontakt zu Tollwut-empfänglichen Tieren hatte und dass es das Beförderungsmittel bzw. den Flughafen nicht verlassen hat.

Ist das Herkunftsland nicht gelistet und somit die dortige Tollwutsituation und ihre Überwachung unklar oder bedenklich, so gilt zusätzlich folgendes:

  • Die Tiere müssen die Tiere vor der Einreise einer Blutuntersuchung auf Antikörper gegen die Tollwut unterzogen worden sein. Diese Untersuchung muss mindestens 30 Tage nach der Impfung und mindestens 3 Monate vor der Einreise erfolgen.
    Die Blutentnahme darf nur ein in dem jeweiligen Drittland autorisierter Tierarzt vornehmen. Die Blutuntersuchung selbst muss in einem von der Europäischen Kommission zugelassenen Labor erfolgen (Anhang 1 der Entscheidung der Kommission 2004/233/EG).
    Liste der für Tollwuttests zugelassenen Labors in den Mitgliedsstaaten (in englisch)
    Liste der für Tollwuttests zugelassenen Labors in den Drittländern (in englisch)
    Es wird empfohlen, vorher mit dem betreffenden Labor Kontakt aufzunehmen, um die Bedingungen für den Versand der Blutprobe abzustimmen. Sofern nach der Blutuntersuchung die vom Hersteller des Impfstoffes vorgegebenen Impfintervalle eingehalten wurden, braucht die Blutuntersuchung nicht wiederholt werden.
  • Die 3-Monats-Frist vor der Einreise gilt nicht für die Wiedereinreise von Heimtieren aus einem nicht gelisteten Drittland in die EU, aus dessen EU-Heimtierausweis hervorgeht, dass die Blutentnahme durchgeführt wurde bevor dieses Tier das Gebiet der Gemeinschaft verlassen hat und dass bei der Blutanalyse genügend Antikörper auf Tollwut nachgewiesen worden sind.

Die zuvor genannten Einreisebedingungen müssen mit einer Tiergesundheitsbescheinigung nachgewiesen werden, die von einem amtlich autorisierten Tierarzt auszustellen ist. Zusätzlich sind Belegdokumente wie Impfausweis oder Nachweis über das Ergebnis der Blutuntersuchung mitzuführen.

Voraussetzung für die Einreise ist, dass die Tiere in Begleitung einer verantwortlichen Person reisen. Die begleitende Person muss eine schriftliche Erklärung darüber abgeben, dass die Verbringung des Tieres nicht dem Verkauf bzw. Besitzerwechsel dient.

Bitte bedenken Sie, dass bei jedem Heimtier (Hunde, Katzen, Frettchen) bei der Einreise bzw. Wiedereinreise aus einem Nicht-EU-Staat grundsätzlich eine Dokumentenkontrolle bzw. Identitätsfeststellung durchgeführt wird. Hierfür hat die Begleitperson das Tier beim Zoll anzumelden.

Verbot der Ein- und Durchreise mit Welpen

Welpen dürfen nur mit einem ausreichenden Tollwut-Impfschutz nach Deutschland eingeführt werden bzw. Deutschland im Transit passieren. Dabei wird unterschieden, ob die Tiere aus einem gelisteten Drittland oder aus einem nicht-gelisteten Drittland stammen.

Stammen die Welpen aus einem gelisteten Drittland können sie frühestens im Alter von 15 Wochen (Tollwutimpfung nach 12 Wochen + 21 Tage für die Ausbildung des Impfschutzes) nach Deutschland eingeführt werden.

Jungtiere aus nicht gelisteten Drittländern sind frühestens im Alter von 7 Monaten einfuhrfähig (Tollwutimpfung nach 12 Wochen + Blutentnahme 30 Tage nach Impfung + 3 Monate Wartefrist).

Quelle: http://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/HeimtiereEinreiseregelung.html


Tierschutz beim Züchten

Die neue Verordnung über den Tierschutz beim Züchten zielt hauptsächlich auf Prävention und nicht auf Verbote ab und enthält folglich keine Rasselisten.

Sie müssen das Belastungsausmass eines Zuchttieres kennen

Die Tierschutzverordnung von 2008 schreibt vor, beim Züchten darauf zu achten, gesunde Tiere zu erhalten, die frei von belastenden Merkmalen sind. Einem Tier dürfen also insbesondere keine mit dem Zuchtziel zusammenhängende Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden, noch darf tiefgreifend in sein Erscheinungsbild oder in seine Fähigkeiten eingegriffen werden. Jede Rasse oder Zuchtform hat eigene kritische Punkte. Wer züchten will, muss sich vorgängig über allfällige erblich bedingte Probleme der Elterntiere und der Nachzucht ausreichend informieren. Denn im Gegensatz zu Haltungsfehlern, die jederzeit korrigiert werden können, leidet ein Tier mit einem Zuchtschaden lebenslänglich. Als Orientierungshilfe listet die Verordnung des BLV über den Tierschutz beim Züchten Belastungen auf, die im Zusammenhang mit Zuchtzielen auftreten können. Weitere Informationen sind der umfangreichen Fachliteratur zu entnehmen.

Tiere mit Verdacht auf eine mittlere oder starke Belastung müssen vor der Verpaarung auf vorhandene Belastungen untersucht werden. Die neue Verordnung zeigt auf, wie bei der Belastungsabschätzung vorzugehen ist und wie das Belastungsausmass eines potenziellen Zuchttieres zu dokumentieren ist.

Vom Ausmass der Belastung hängt es ab, inwiefern ein Tier zur Zucht eingesetzt werden darf. Rassetiere sind oft stark ingezüchtet. Um den Inzuchtgrad nicht noch zu erhöhen, soll der Zuchteinsatz von Tieren mit mittelschweren Belastungen möglich sein, sofern gleichzeitig eine Strategie verfolgt wird, um die Belastung bei den Nachkommen zu vermindern. Damit dies überprüfbar ist, müssen Züchterinnen und Züchtern ihre Zuchtstrategie und die Daten der Zuchttiere und Nachkommen dokumentieren und auf Verlangen vorgewiesen werden können.

Mit hochbelasteten Tieren darf nicht gezüchtet werden. In diese Kategorie fallen insbesondere Extremzuchten wie die Tanzmaus, bestimmte Goldfischzuchtformen oder extrem verzwergte Hunde. Tiere mit extremen Abweichungen von der Normalform, die ohne menschliche Hilfe nicht überleben können oder die deswegen nicht vorschriftsgemäss gehalten werden können, gehören ebenfalls zu den verbotenen Zuchtformen.


Quelle: http://www.blv.admin.ch/themen/tierschutz/04099/?lang=de


 

Ausbildungspflicht seit dem 1.9.2009

 

Ziel der obligatorischen Hundeausbildung (= SKN/Sachkundenachweis) ist es, zu lernen, welche Grundbedürfnisse ein Hund hat, wie Sie ihn in Alltagssituationen kontrolliert führen können, richtiges Verhalten bei Hundebegegnungen und welche Regeln es als Hundehalter zu beachten gibt.


 

Ersthundehalter/-innen

 

Sie absolvieren den Theorie- und Praxiskurs.

 

Theorie:      vor Erwerb des ersten Hundes
Themen:     Haltung, Ernährung, Gesundheit, Zucht, Rassen, Gesetze
Lektionen:  mindestens 4
 

 

Praxis:       mit dem Hund, innerhalb eines Jahres nach Erwerb
Themen:     Begegnungen Mensch/Hund, Alltagssituationen Stadt und Land
Lektionen:  mindestens 4
 

 

Zweithundehalter/-innen (oder nachweislich frühere Hundehalter)

 

Sie absolvieren nur den Praxiskurs.

 

Praxis:       mit dem Hund, innerhalb eines Jahres nach Erwerb
Themen:     Begegnungen Mensch/Hund, Alltagssituationen Stadt und Land
Lektionen:   4
 

 

In einigen Kantonen sind weitergehende Hundegesetze zu beachten.

 

 

Homöopathie

 

Unser Vizepräsident, Michael Kraft (Hauptzuchtwart und Richter), befasst sich schon seit über 25 Jahren mit Homöopathie und Hund. Er hat an langjährigen Studien in Zusammenarbeit mit der Firma Heel teilgenommen. Michael Kraft hält auch Referate. Er hat schon vielen Hunden auf ihren Weg der Gesundheit geholfen und bei Hündinnen den Kaiserschnitt erspart. Für unsere Mitglieder und Züchter ist er auch telefonisch jederzeit erreichbar. Wir danken Michael Kraft für die Erlaubnis, seine homoöpathischen Erkenntnisse auch den Besuchern des CDK-Suisse direkt zugänglich zu machen. 

 

Einführung in die Homöophatie
Homöopahtie A - B
Homöopathie C - E
Homöopathie F - Z

 

 

Das CDK-Hundelexikon

...ein Werk, das wahrscheinlich nie vollendet sein wird...



Für eine Erklärung bitte den Mauszeiger über ein Stichwort halten.

A AhnentafelAhnentafel: Tabellarische Darstellung der verwandschaftlichen Beziehungen der Vorfahren. In einer Ahnentafel für Hunde sind in der Regel drei bis vier Generationen hinter dem betreffenden Hund aufgeführt.
  Ahnenverlustkoeffizient (AVK)Ahnenverlustkoeffizient (AVK): Kennzahl in %, die Auskunft über mehrfach vorkommende Ahnen im Stammbaum gibt. 100% = Bestwert (praktisch unmöglich), 0 = schlechtester Wert. Gemäss Empfehlung des Bolonka-Zentrums sollte eine Verpaarung den Wert von mindestens 70% ergeben.
  ANISANIS: Animal Identity Service AG, Bern (Schweizerische Heimtierdatenbank)
   
B BARFBARF: Biologisch Artgerechtes Rohes Futter (für Hunde)
   
   
C  
   
   
D DilutionDilution: Vererbte/vererbbare Verdünnung/Aufhellung der Fellfarbe.
  DistichiasisDistichiasis: Abnormale Haare wachsen am falschen Ort bzw. sind in Richtung Auge gerichtet und verursachen durch ständigen Kontakt mit der Hornhaut eine Hornhautverletzung (Erosion, Ulcus) oder Hornhautentzündung (Keratitis).
  DNA-ProfilDNA-Profil: Labortechnische Untersuchung z.B. über die Rasseherkunft eines Hundes.
   
E Ektopische ZilieEktopische Zilie: Abnormale Haare wachsen am falschen Ort bzw. sind in Richtung Auge gerichtet und verursachen durch ständigen Kontakt mit der Hornhaut eine Hornhautverletzung (Erosion, Ulcus) oder Hornhautentzündung (Keratitis).
  EktropiumEktropium: Das Lid liegt am Auge nicht an, sondern hängt nach unten und ist gleichzeitig auswärts gedreht, wodurch die normalerweise verdeckte Bindehaut exponiert ist.
  EntropiumEntropium: Der glatte Lidrand ist nicht sichtbar, da das Lid einwärts, also in Richtung Hornhaut, gedreht ist und somit die Fellhaare Kontakt mit der Hornhaut haben.
   
F FangFang: die Schnauze (vorspringender Teil des Gesichts unterhalb der Augen: Mundbereich, Wangen, Kiefer).
  FangzahnFangzahn: einer der vier ausgeprägten Eckzähne.
  FurnishingFurnishing: Spezialität des Bolonka: Langhaarigkeit, die Beine sind auch an der Vorderseite behaart, das Gesicht hat langes Fell (Augenbrauen und Barthaare), kein Fellwechsel im Frühling und Herbst.
   
   
G GonioskopieGonioskopie: Augenheilkundliches Verfahren zur Untersuchung des Kammerwinkels. Licht, das in Richtung des Kammerwinkels fällt, wird von der Hornhautoberfläche reflektiert, sodass diese Region nicht direkt beobachtet werden kann. Deshalb muss für die Untersuchung ein Kontaktglas (Gonioskop) eingesetzt werden.
   
   
H

HüftdysplasieHüftdysplasie: der Kopf des Oberschenkelknochens findet in der Hüftgelenkspfanne nur ungenügenden Halt und reizt durch seine abnorme Beweglichkeit schmerzregistrierende Nervenfasern der Knochenhaut des Pfannenrandes.

   
   
I InzuchtInzucht: Die Verpaarung (relativ) naher Verwandter.
  Inzuchtkoeffizient (IK)Inzuchtkoeffizient (IK): Kennzahl in %, welche Auskunft über die Wahrscheinlichkeit für die Herkunftsgleichheit gibt. Bestwert = 0% (keine Inzucht), schlechtester Wert = 100%. Das Bolonka-Zentrum empfiehlt, bei einer Verpaarung einen Mindestwert von 6,25% zu erreichen.
   
J  
   
   
K KeratitisKeratitis: Hornhautentzündung im Auge.
   
   
L  
   
   
M MicrochipMicrochip: kleiner Transponder in der Grösse eines Reiskorns, welcher jedem Welpen zwecks Identifizierung (-> ANIS) hinter dem linken Ohr implantiert wird.
  MolarMolar: lat. molaris (Mühlstein); grosser Backenzahn, Mahlzahn, der im Milchgebiss noch nicht vorhanden ist.
   
N  
   
   
O  
   
   
P Patellarluxation (PL)Patellarluxation (PL): Manchmal vererbte Kniegelenksschwäche, bei welcher die Kniescheibe aus ihrer Führung herausspringt. Dabei gibt es eine Unterscheidung von schwachen (nicht/wenig schmerzenden) bis zu starken (chronischen/schmerzenden) Graden.
  Pedigree (siehe -> Ahnentafel)
  PrämolarPrämolar: Backenzahn, Vormahlzahn, der schon im Milchgebiss vorhanden ist und ersetzt wird.
  Progressive Retinadegeneration (PRA)Progressive Retinadegeneration (PRA): Fortschreitende Verdünnung der Netzhaut im Auge.
   
Q  
   
   
R Retinadysplasie (RD)Retinadysplasie (RD): Abnormale Differenzierung der Netzhaut im Auge; meistens eine angeborene Veränderung.
  RuteRute: der Schwanz des Hundes.
   
S ScherengebissScherengebiss: ein Gebiss, bei dem die Zähne nicht vertikal auf einander zulaufen, sondern knapp an einander vorbei.
  SchneidezahnSchneidezahn: Frontzahn, zum Abbeissen.
  StopStop: Übergang von der Nasenwurzel zum Schädel.
   
T  
   
   
U UnterbissUnterbiss: Verhältnissmässig starkes Vorstehen der oberen vorderen Schneidezähne vor den Unteren.
   
   
V VorbissVorbiss: Vorstehen der unteren vorderen Schneidezähne vor den Oberen.
   
   
W  
   
   
X  
   
   
Y  
   
   
Z ZuchtbuchZuchtbuch: Geordnete Zusammenstellung beglaubigter Abstammungsnachweise.
  ZuchtkommissionZuchtkommission: Behandelt alle Fragen, welche die Zucht betreffen, überwacht das Zuchtgeschehen und führt Zuchttauglichkeitsprüfungen sowie Weiterbildungen durch.
  Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP)Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP): Sinn und Zweck einer ZTP ist es, entsprechend dem Zuchtziel den geeigneten Hund für die Zucht zu ermitteln und den ungeeigneten Hund von der Zucht auszuschliessen. ZTP's können nur von Zuchtwarten abgenommen werden.
  Zuchtwart/inZuchtwart/in: Person, welche die Züchter/innen berät, beaufsichtigt, kontrolliert.
   

 

 

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