Bolonka Cavalier King Charles Prager Rattler Bolonka2 Chi Havaneser Bolonka3 Sheltie Chi2

Zuchtordnung CDK-Suisse  

             

INHALTSVERZEICHNIS

ART. 1  

ALLGEMEINES Aenderung per 24.10.2015

1.1

Ahnentafeln Umschreibungen

1.2

Registerpapiere

1.3

Verstösse

 

 

ART. 2

ZWINGER

2.1

Zwingernamen

2.2

Zuchtgemeinschaften 1.8.14  

2.3

Anforderungen Zwinger

2.4

Anforderungen Aufzucht

2.5

Anforderungen Wurf- und Aufzuchtsraum

2.6

Anforderungen Wurfkiste/Wurflager

2.7

Anforderungen Auslauf

2.8

Zwinger Besichtigungen

2.9

Zwinger Beanstandungen

2.10

Züchtertagung CDK-Suisse

 

 

ART. 3

ZUCHTVORAUSSETZUNGEN

3.1

Zuchttauglichkeitsprüfungen (ZTP)

3.2

Zuchtalter - Zuchtdauer

3.3

Wurfintervalle

3.4

Zuchtausschliessende Fehler

3.5

DNA - Profil

3.6

Patella-Luxation (PL)

3.7 

Ellbogendysplasie (ED) 

3.8 

Hüftgelenksdysplasie (HD)  

3.9

Keilwirbel

3.10

Zähne neu 19.10.14

3.11

Augen neu 25.10.15

3.12

Herz neu 25.10.15

3.13

Lebershunt neu 25.10.15

3.14

MDR1 Defekt

3.15

Merle 

3.16

Dilution neu 25.10.15

3.17

IK- / AVK-Berechnung Bolonka zwetna

   

ART. 4

DECKAKT

4.1

Deckgebühr

4.2

Deckbescheinigung

   

ART. 5

WÜRFE

5.1

Wurfmeldung

5.2

Wurfeintragung

5.3

Wurfabnahme

   

ART. 6

KÖRZUCHT

   

ART. 7

ZUCHTWARTE URCI

   

ART. 8

HAUPTZUCHTWART URCI

   

ART. 9

ZUCHTKOMMISSION 

   

Grundlegend und verbindlich ist die jeweils gültige URCI-Zuchtordnung, die vom CDK-Suisse wie folgt ergänzt wird. Die nachfolgenden Bestimmungen gelten für alle Züchter, Eigentümer von Deckrüden und Clubfunktionäre, die im CDK-Suisse Mitglieder sind und sich verpflichten, dessen Bestimmungen zu kennen und einzuhalten.

 

ART. 1     ALLGEMEINES

Alle Züchter, die einem URCI-Verein angehören, sind verpflichtet, ihre gezüchteten Welpen in das Zuchtbuch der UNION einzutragen. Vereine oder auch Verbände, die ein eigenes Zuchtbuch führen, werden vom geschäftsführenden Vorstand davon befreit.  (neue Auflage/Aenderung: Richter und Zuchtwarttagung 24.10.2015) 

1.1            Ahnentafeln Umschreibungen

Umschreibungen verbands- und clubfremder Ahnentafeln sind statthaft, sofern der Ahnentafel ausstellende Verein einem anerkannten Dachverband angehört, der Hundebesitzer Mitglied in einem angeschlossenen Verein der URCI ist und der betreffende Hund von einem URCI-Zuchtwart auf seinen Rassestandard begutachtet wurde.

Umschreibungen für Nichtmitglieder werden nicht gestattet.

Sämtliche durch den Verband URCI e.V. erstellte Ahnentafeln sowie Registerpapiere sind  nur zeitlebens des Hundes im Besitz des Züchters und Eigentum der URCI e.V. Nach Ableben des Hundes müssen diese Ahnentafeln/Registerpapiere an die Geschäftsstelle oder das Zuchtbuchamt der URCI e.V. zurück gesendet werden.

 

1.2            Registerpapiere

Registerpapiere (Stammrollen) für Rüden gibt es nicht! Bei Hündinnen werden ab dem Stichtag 20.3.1999 nur noch in Ausnahmefällen und unter hohen Auflagen Registerpapiere (Stammrollen) erstellt. Diese Auflagen betreffen: 3 Zuchtrichter der URCI müssen unabhängig voneinander die Rassereinheit gegen Gebühr bestätigen. Erst danach kann ein Antrag auf Registerpapiere (Stammrollen) gestellt werden!

Dies gilt jedoch nur noch für Hunderassen, deren Genpool äusserst dünn ist oder die vom Aussterben bedroht sind. Darunter zählt seit dem 9. Oktober 2010 nicht mehr der Bolonka zwetna! In allen Fällen entscheidet im Zweifelsfall nur der Hauptzuchtwart in Absprache mit der Zuchtkommission. 

  

1.3            Verstösse

Verstösse gegen die Rahmenzuchtordnung wie z.B. unwahre Angaben auf Wurf- oder Deckschein, Belegen   einer  Hündin  diesseits  oder  jenseits  des  vorgegebenen  Zuchtalters,   zu   kurze   Belegintervalle,   unerlaubte   Inzuchtverpaarungen, nicht vollständige Angaben der Welpenzahl, vorgetäuschte Ammenaufzucht, unseriöse Verkaufsmethoden usw. werden je nach Schwere des Verstosses wie folgt geahndet:

a) durch Verwarnung mit doppelten Gebühren für Ahnentafeln und Eintragungsgebühren

b) durch 3-fache Eintragungsgebühr, 3-fache Gebühren für Ahnentafeln

c) durch zeitweise Zuchtsperre und Verwarnungsgeld

d) durch totale Zuchtsperre

Diese Verwarnungen können durch die CDK-Zuchtkommission in Absprache mit dem Hauptzuchtwart  ausgesprochen werden.

 

ART. 2     ZWINGER

 

2.1            Zwingernamen            

Lässt ein Züchter den 1. Wurf eintragen, ist ein Zwingername zu beantragen.

Es sind drei Namensvorschläge zu nennen. Falls der 1. Vorschlag bereits vergeben ist, wird der folgende geschützt. 

Für Züchter von mehreren Rassen bleibt der Zwingername derselbe.

 

 

2.2            Zuchtgemeinschaften  (neue Auflage/Aenderung: CDK-Suisse 1.8.2014)

Zuchtgemeinschaften (z.B. Familienmitglieder wie Ehemann, Ehefrau, Lebenspartner, Sohn, Tochter, Vater, Mutter, Bruder, Schwester) resp. im selben Haushalt lebende Züchter  mit zwei oder mehr Zwingernamen, die, die selbe Rasse züchten, müssen beide zwingend dem CDK - Suisse angehören, resp. gemäss CDK-Zuchtordnung züchten. 

Eine Mitgliedschaft in einem anderen Verein resp. Dachverband ist nicht zulässig. Würfe von Zuchthündinnen dürfen nur in ein und demselben Zuchtbuch eingetragen werden.

 

2.3            Anforderungen Zwinger                                   

Für Zuchthunde und Welpen muss eine vorschriftsmässige Zwingerhaltung gewährleistet sein. 

Jeder Züchter muss ein Zwingerbuch führen, in das alle Zuchtvorgänge eingetragen werden. (Zur Vorlage bei den Ämtern). 

Die Zuchtstätte muss über eine Unterkunft im Haus und einen Auslauf im Freien verfügen, welche sich in Sicht- und Hördistanz vom Wohnbereich des Züchters befinden. 

Unterkunft, Auslauf, Futter- und Trinkgefässe müssen stets sauber gehalten werden. 

Frisches Wasser muss allen Hunden jederzeit zur Verfügung stehen.

 

2.4            Anforderungen Aufzucht

Der Züchter hat alle Hunde, insbesondere jedoch Mutterhündin und Welpen, jederzeit fachgerecht zu ernähren, zu pflegen, ihnen genügend Bewegungsmöglichkeiten zu bieten und sich mit ihnen ausreichend zu beschäftigen. 

Körperliche Kontakte, auch in Form von bürsten, sind unerlässlich und dürfen sich nicht auf flüchtiges Streicheln beschränken.

Zur Pflege gehört bei jeder Rasse die regelmässige Kontrolle

  • des Gebisses auf Zahnsteinbildung

  • der Haut und des Kotes auf Ungezieferbefall (Endo- und Ektoparasiten)

  • der Krallenlänge

  • der Sauberkeit der Ohren und Augen

  • die Fellpflege

 

2.5            Wurf- und Aufzuchtsraum Anforderungen

  • je nach Kleinhunderasse ausreichende Fläche

  • gute Isolation gegen Zugluft, Hitze und Kälte, temperierbar  auf ca. 18°- 20° C

  • direktes Tageslicht und gut zu belüften

  • muss den Welpen bei schlechten Witterungsverhältnissen, die nur einen kurzen Freiauslauf erlauben, genügend Bewegungsraum und Beschäftigungsmöglichkeiten bieten (inkl. diverse Sozialisierungsspielzeuge)

 

2.6            Wurfkiste/Wurflager Anforderungen 

  • Hündin muss sich darin aufrecht und frei bewegen können und ausgestreckt liegen können

  • grosse Würfe sollen ausreichend Liegefläche finden

  • geeignete Unterlage

  • Die Mutterhündin muss die Möglichkeit haben, sich innerhalb der Unterkunft von den Welpen absondern zu können (Fluchtplatz)

  • Welpen müssen das Wurflager ab der 4. Woche selbstständig verlassen können

  

2.7            Auslauf Anforderungen

  • je nach Kleinhunderasse ausreichende Fläche

  • Untergrund zum grössten Teil aus natürlichem Material  (Kies, Sand, Gras …)

  • stabile und verletzungssichere Umzäunung, Schutz gegen Greifvögel (Sonnenschirme etc.)

  • möglichst abwechslungsreiche Gestaltung, muss den Welpen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten bieten

  • soll sowohl besonnte als auch beschattete Stellen aufweisen

  • ist kein direkter Zugang zu einem Freiauslauf vorhanden, so muss der Züchter der Hündin und den Welpen  regelmässig (ab der 5. Woche je nach Jahreszeit und Witterung) die Möglichkeit zu ausreichendem freien Auslauf bieten.

  • Eine Terrasse ist für Kleinhunde als Freiauslauf zulässig, sofern diese die obigen Bedingungen erfüllt.

  

2.8            Zwinger Besichtigungen

Der Hauptzuchtwart und die Zuchtwarte sind berechtigt, Einschau in die Zwingeranlage zu nehmen. Beide üben eine beratende Funktion aus.  

Bei neuen Züchtern erfolgt ab der 4. Woche eine kostenpflichtige Zwingerabnahme durch den Zuchtwart. Dabei werden die Haltungs- und Aufzuchtbedingungen der Welpen sowie die Haltungs- und Pflegebedingungen der übrigen Hunde kontrolliert. 

Es wird ein Kontrollbericht erstellt, der vom Züchter und vom Zuchtwart zu unterzeichnen ist. Der Züchter erhält das Original, eine Kopie geht zu den Akten der Zuchtkommission. Der Zugang zu den Kontrollberichten bleibt auf die Mitglieder der Zuchtkommission/des Vorstands/Zuchtbuchamt beschränkt.

Bereitzuhaltende Dokumente 

Zwinger: Zwingerschutzkarte und Reg.nummer

Zwingerbuch (Aufzuchtsprotokoll) 

Hunde: Impfpass aller im Wohnhaus/Zwinger befindlichen Hunde

Ahnentafel aller im Wohnhaus/Zwinger befindlichen Hunde (wo vorhanden)

  

2.9            Zwinger Beanstandungen

Beanstandungen hinsichtlich Haltungs-, Aufzucht- und Pflegebedingungen werden dem Züchter mündlich mitgeteilt und auf dem Kontrollformular festgehalten. Gleichzeitig wird eine Frist zur Behebung der Mängel angesetzt. Dauer wird durch Zuchtwart definiert.

 

2.10           Züchtertagung CDK-Suisse           

Zwecks Austausch und Weiterbildung organisiert die Zuchtkommission des CDK-Suisse regelmässig eine Tagung für Züchter und Deckrüdenbesitzer.

 

ART. 3    ZUCHTVORAUSSETZUNGEN        

Es darf nur mit gesunden, wesensfesten Hunden unter Einhaltung der Forderungen des Tierschutzgesetzes gezüchtet werden.

Die rassespezifischen Pflichtuntersuche finden Sie hier: Zuchttauglichkeitsanforderungen-Urci

  

3.1            Zuchttauglichkeitsprüfungen (ZTP)

Hunde, die zur Zucht verwendet werden, müssen vor der ersten Paarung durch einen URCI-Zuchtwart zuchttauglich geschrieben sein!

 

ZTP von anderen Vereinen müssen dem URCI-Standard entsprechen

Vor der ersten Paarung muss die ZTP (inkl. den geforderten rassespezifischen Attesten) einem Zuchtwart des URCI zur Prüfung vorgelegt werden. 

 

ZTP von Tierärzten werden nicht akzeptiert

 

Verstösse werden in jedem Fall mit erhöhten Eintragungsgebühren oder Verwarnungsgeld belegt (siehe auch Artikel 1.3).

Es werden jährlich 3 ZTP-Veranstaltungen durchgeführt. Die Ankündigung der Termine sind der CDK- Suisse Homepage zu entnehmen. Anmeldung ist obligatorisch, spätestens 14 Tage vorher per Anmeldeformular auf der CDK-Suisse Homepage.

 

3.2            ZUCHTALTER - ZUCHTDAUER                                                            

Mindestalter aller Rassen unter 45 cm Risthöhe

Rüden:         12 Monate 

Hündinnen:   12 Monate, frühestens 2. Hitze - besser 15 Monate

 

Maximalalter aller Rassen unter 45 cm Risthöhe

Rüden:         keine Altersbegrenzung, sofern sie die Zuchtvoraussetzungen erfüllen

Hündinnen:  Hündinnen dürfen nach Vollendung des 8. Lebensjahres nicht mehr zur Zucht verwendet werden                                                                                          

Über Ausnahmen entscheidet der Hauptzuchtwart in Absprache mit der Zuchtkommission.

 

3.3            Wurfintervalle

Eine Hündin darf innerhalb von 2 Jahren nicht mehr als dreimal zur Zucht verwendet werden. Stichtag ist das Wurfdatum.

Bei zwei nacheinander folgenden Würfen muss bis zum nächsten Wurf eine Hitze ausgelassen werden.

Als Wurf gilt jede ab der 8. Trächtigkeitswoche erfolgte Geburt - auch bei Totgeburten. 

Bei zwei nacheinander folgenden (rassespezifisch) grossen Würfen muss eine Zuchtpause von mindestens 13 Monaten eingeräumt werden. Massgebend ist dabei der Zeitraum zwischen Wurfdatum und nächstem Deckdatum.

  

3.4            Zuchtausschliessende Fehler

Fehler, die alle vom CDK-Suisse betreuten Rassen von der Zuchtverwendung ausschliessen:

  • Knickrute

  • Kryptorchisums

  • mittlere bis schwere HD-, ED- und PL-Resultate

  • starker Vorbiss (ausser im Rassestandard)

  • Rückbiss

  • Kreuzbiss

  • fehlen mehrerer Prämolaren (mehr als 4)

  • fehlen mehrerer Molaren (mehr als 2)  

Der Hauptzuchtwart kann in Absprache mit der Zuchtkommission Hunde, die zur Zucht zugelassen wurden, nachträglich ausschliessen, wenn diese Fehler, Defekte oder Krankheiten vererbt haben, oder wenn sie von einer Krankheit befallen werden, von der feststeht, dass sie vererblich ist.

 

 

3.5            DNA Profil (neue Auflage/Aenderung: Richter und Zuchtwarttagung 13.10.2012)          

Empfohlen wird für alle neuen Zuchthunde ein DNA Profil zu hinterlegen.

Gentest muss durch einen URCI Zuchtwart oder einen Tierarzt entnommen werden.

 

3.6            Patella-Luxation (PL) Kontrollpflicht                        

Zuchtrüden und Zuchthündinnen aller Rassen unter 45 cm müssen auf Patella-Luxation untersucht sein. (Ausnahme Sheltie: freiwillig)             

Die Untersuchung hat vor der Zuchtzulassung zu erfolgen, frühestens im Alter von 12 Monaten.

  

Zuchtzulassung

Grad 0:           frei für die Zucht 

Grad 1:           frei für die Zucht, Verpaarung nur mit Grad 0

Grad 2 bis 4:   nicht zur Zucht zugelassen

 

Die Beurteilung bei Hündinnen soll vorzugsweise im Anöstrus erfolgen, da im Östrus hormonelle Einwirkungen auf Sehnen und Bänder nicht ausgeschlossen werden können.

  

3.7            Ellbogendysplasie (ED)           

Für welche Rassen Pflicht besteht, ist unter Zuchttauglichkeitsanforderungen-Urci zu entnehmen.
Bei Hunden unter 45 cm wird das ED-Röntgen empfohlen.
Mindestalter für die Untersuchung: 12 Monate, die Untersuchung hat vor der Zuchtzulassung zu erfolgen.

Zuchtzulassung

ED frei:            frei für die Zucht 

ED Grenzfall:   frei für die Zucht, Verpaarung nur mit ED frei 

ED 1:              frei für die Zucht, Verpaarung nur mit ED frei

Zuchtausschluss

ED 2 und 3:   nicht zur Zucht zugelassen

  

Der Befund und die Zuchttauglichkeit wird von der URCI-Auswertungsstelle im Ahnenpass vermerkt. Den Ahnenpass mit Auswertungsbogen erhält der Besitzer per Nachnahme zugestellt. 

Die Röntgenaufnahmen verbleiben beim Zuchtbuch bzw. bei der Auswertungsstelle.

Das Röntgenverfahren kann grundsätzlich nur einmal erfolgen.

 

3.8            Hüftgelenksdysplasie (HD)                       

Für welche Rassen Pflicht besteht, ist unter Zuchttauglichkeitsanforderungen-Urci zu entnehmen. 

Mindestalter für die Untersuchung: 12 Monate 

Die HD-Röntgenaufnahme sollte die Grösse von 340 mm / 230 mm möglichst nicht überschreiten. 

Zuchtzulassung:                                  HD frei oder Übergangsform/Grenzfall

Zuchausschluss:                                  mittlere und schwere HD

Freigabe für einen Wurf bei Hündinnen:  leichte HD (nicht bei Rüden) 

Die Welpen des gesamten Wurfes sollten zwischen 12 und 18 Monaten auf HD geröntgt werden und keinen Befund schlechter als HD C2 aufweisen. Sollten die Welpen in Ordnung sein, kann die Zuchttauglichkeit der Hündin vom Hauptzuchtwart freigegeben werden

Die Kosten für die HD/ED-Röntgenaufnahmen und die HD/ED-Auswertung durch die URCI-Auswertungsstelle gehen zu Lasten des Hundebesitzers. Die Röntgenaufnahmen sind zusammen mit dem Ahnenpass des Hundes an die Auswertungsstelle (Gutachter) zu senden. (siehe hierzu die Adressen unter Zuchtbuch).

Der Befund und die Zuchttauglichkeit wird von der URCI-Auswertungsstelle im Ahnenpass vermerkt. Den Ahnenpass mit Auswertungsbogen erhält der Besitzer per Nachnahme zugestellt.

Die Röntgenaufnahmen verbleiben beim Zuchtbuch bzw. bei der Auswertungsstelle.

Das Röntgenverfahren kann grundsätzlich nur einmal erfolgen

 

3.9             Keilwirbel (neue Auflage/Aenderung: Richter- und Zuchtwarttagung 13.10.2012)

Für welche Rassen Pflicht besteht, ist unter Zuchttauglichkeitsanforderungen-Urci zu entnehmen.

Röntgenologischer Untersuch der Keilwirbel

 

3.10             Zähne                                

Zuchtrüden und Zuchthündinnen aller Zwerghunderassen unter 45 cm sind zuchttauglich mit nur 5 Schneidezähnen, müssen aber eine geschlossene Zahnreihe aufweisen. Im Zweifelsfall entscheidet der Hauptzuchtwart in Absprache mit der Zuchtkommission.

Bolonka zwetna:  (neue Auflage/Aenderung: Richter- und Zuchtwarttagung 19.10.2014)    

Seit 20.10.14 werden Bolonkas nur noch mit Reibevorbiss zuchttauglich geschrieben, Verpaarung dann nur mit Scherengebiss erlaubt.

Bolonkas mit ZTP vor diesem Stichtag genießen Bestandsschutz, hier gilt ebenfalls: Vorbiss nur mit Schere verpaaren!
Hierfür sollte der Zuchtwart vor Ort vorab informiert  werden.


3.11           Augen

Für welche Rassen Pflicht besteht, ist unter Zuchttauglichkeitsanforderungen-Urci zu entnehmen.

ECVO (DOC) Augenuntersuchung inkl. Gonioskopie ist neu Pflicht beim Bolonka zwetna.  (neue Auflage/Aenderung: Richter und Zuchtwarttagung 24.10.2015)
Empfohlen wird eine Wiederholung mit 3 Jahren.
 

 

Bolonka zwetna (neue Auflage/Aenderung: CDK-Suisse 1.10.2014) 

prcd- PRA Test ist Pflicht ab 1.10.2014:

  • bei neuen Zuchthunden

Bei Verpaarungen (auch rückwirkend) muss folgendes Schema eingehalten werden: (neue Auflage/Aenderung: CDK-Suisse 1.10.2014)

NN x NN
NN x Nprcd 

Gentest
muss durch einen URCI Zuchtwart oder einen Tierarzt entnommen werden

Wann muss die Nachkommenschaft nachweislich freier Eltern getestet werden:
Sind die Eltern nachweislich genetisch frei, so benötigen die direkten Nachkommen keinen weiteren Test auf PRA. Werden diese Nachkommen wiederum mit nachweislich genetisch freien Hündinnen oder Rüden verpaart, so sind auch hier keine Tests erforderlich. 
Werden jedoch die direkten Nachkommen von genetisch freien Eltern mit nicht getesteten Hündinnen oder Rüden verpaart – hier ist es egal, ob diese frei, befallen oder nur Träger sind –, müssen die Nachkommen aus einer solchen Anpaarung getestet werden. 
Werden nachweislich freie Eltern miteinander verpaart, wobei der Nachweis nicht aus einem genetischen Test hervorgegangen ist, sondern „nur“ von einer Augenuntersuchung eines ECVO (DOK) anerkannten Tierarztes, sind sämtliche Nachkommen für den weiteren Einsatz in der Zucht zu testen. Wird hierzu wieder ein Gentest angewendet, müssen deren Nachkommen bei einer Verpaarung mit nachgewiesen genetisch freien Hunden nicht weiter getestet werden.

Genetische frei wird nur über 2 Generationen akzeptiert. (neue Auflage/Aenderung: CDK-Suisse 1.11.2015)

 

Shelties

Pflichtuntersuch CEA/PRA

  

3.12            Herz (neue Auflage/Aenderung: Richter und Zuchtwarttagung 24.10.2015)

Cavalier King Charles Spaniel:

Die PDA ist eine angeborene Krankheit, welche sich im Verlauf des Hundelebens nicht mehr ändert, sodass hier eine einmalige Untersuchung ausreicht.

Zusätzlich ist eine Untersuchung auf die Mitralklappen-Insuffizienz durchzuführen. Die Untersuchung per Herzultraschall sollte zum Belegungszeitpunkt der Hündin nicht älter als drei Monate sein und beim Rüden mindestens einmal im Jahr erfolgen.

  

 

3.13            Lebershunt (neue Auflage/Aenderung: Richter und Zuchtwarttagung 24.10.2015) 

 

Hunde mit einem Verdacht auf Lebershunt dürfen keine ZTP bekommen, und wenn ein Fall von Lebershunt bewiesen ist, müssen die Geschwister sowie die Eltern aus der Zucht genommen werden. Wiederholungsverpaarung sind nicht erlaubt.  (neue Auflage/Aenderung: Richter und Zuchtwarttagung 22.10.2016). 

 

3.14            MDR1 Defekt

Shelties müssen MDR1 untersucht sein

 

 

3.15             Merle (neue Auflage/Aenderung: Richter und Zuchtwarttagung 13.10.2012 / 12.10.13)

verboten: merle x merle Verpaarungen

Bei Rassen, in welchen das Merle neu eingekreuzt wurde oder zukünftig wird (z. B. Bolonka Zwetna, Franz. Bulldogge etc.), ist das Merle innerhalb der URCI verboten.

Bolonka zwetna (neue Auflage/Aenderung: CDK-Suisse 1.8.2014)

Erlaubte Verpaarungen beim Bolonka zwetna:
mm x mm

Merle Test ist Pflicht bei Hunden mit:

  • Register Papieren
  • unvollständigen Ahnentafeln
  • mit zweifelhaftem Phänotyp
  • aus Zuchtstätten die Merle züchten

Lediglich wenn nachgewiesen werden kann, dass keine Merlevorfahren da sind kann auf den Test verzichtet werden.

 

Chihuahua, Prager Rattler

Merle Test ist Pflicht bei Hunden mit:

  • fehlende Farbangaben in der Ahnentafeln
  • Register Papieren
  • unvollständigen Ahnentafeln

Lediglich wenn nachgewiesen werden kann, dass keine Merlevorfahren da sind kann auf den Test verzichtet werden.

Erlaubte Verpaarungen bei Chihuahua, Prager Rattler:
mm x mm
mm x Mm

 

Collies und Shelties 

wo bei Verpaarungen sable-merle Welpen fallen können, müssen all sable - Farbenen auf das Merle Gen untersucht werden um sie eindeutig als sable oder sable-merle zu identifizieren.  
Bei Welpen, die eindeutig als sable-merle identifizierbar sind, ist kein Gentest erforderlich.  (neue Auflage/Aenderung: Richter und Zuchtwarttagung 22.10.2016
 

Erlaubte Verpaarungen Colies und Shelties:
mm x mm
mm x Mm

Gentest muss durch einen URCI Zuchtwart oder einen Tierarzt entnommen werden.

 

3.16   Dilution (neue Auflage/Aenderung: Richter und Zuchtwarttagung 12.10.2013/12.10.13) 

Bolonka zwetna

DilutionTest ist Pflicht bei allen neuen Zuchthunden.

Erlaubte Verpaarungen beim Bolonka zwetna:
DD x DD
dd x DD (Voraussetzung gesunder dd Hund)
dD x DD

Empfehlung: dd Hunde sollten vor jeder Belegung einem Zuchtwart vorgestellt werden betr. CDA (Color Dilution Alopecia).

Gentest 
muss durch einen URCI Zuchtwart oder einen Tierarzt entnommen werden. 

Wann muss die Nachkommenschaft nachweislich freier Eltern getestet werden: (neue Auflage/Aenderung: Richter und Zuchtwarttagung 24.10.2015)
Sind die Eltern nachweislich genetisch frei, so benötigen die direkten Nachkommen keinen weiteren Test auf Dilution. Werden diese Nachkommen wiederum mit nachweislich genetisch freien Hündinnen oder Rüden verpaart, so sind auch hier keine Tests erforderlich. 
Werden jedoch die direkten Nachkommen von genetisch freien Eltern mit nicht getesteten Hündinnen oder Rüden verpaart – hier ist es egal, ob diese frei, befallen oder nur Träger sind –, müssen die Nachkommen aus einer solchen Anpaarung getestet werden. 
Wird hierzu wieder ein Gentest angewendet, müssen deren Nachkommen bei einer Verpaarung mit nachgewiesen genetisch freien Hunden nicht weiter getestet werden.

 

3.17   IK/AVK-Berechnung Bolonka zwetna

Wir empfehlen bei einer angestrebten Verpaarung die Berechnung des Inzucht- und Ahnenverlustkoeffizienten um einer Inzuchtdepression entgegenzuwirken.

 

Ahnentafeln der Deckpartner können dem CDK-Suisse übermittelt werden, damit die Berechnungen gemacht werden können.

 

ART. 4                  DECKAKT                                   

Wir empfehlen jedem Züchter, vor dem Deckakt zwecks Auswahl eines passenden Deckrüden mit dem Zuchtwart Kontakt aufzunehmen. 

Bei Hündinnen mit Registerpapieren muss der Deckrüde eine durchgehende Ahnentafel besitzen.  

Der Züchter ist verpflichtet zu überprüfen, ob der in Frage kommende Rüde von einem Zuchtwart zuchttauglich geschrieben wurde, sowie die erforderlichen ärztlichen Untersuchungen vorgenommen wurden. Diese Unterlagen sind anlässlich der Wurfabnahme dem Zuchtwart vorzulegen und werden dem Zuchtbuchamt mit eingereicht. Sollten irgendwelche Untersuchungen fehlen, verzögert sich die Erstellung der neuen Ahnentafeln, bis diese komplett nachgereicht werden.

  

ZTP von anderen Vereinen 

Müssen dem URCI-Standard entsprechen. 

Vor der ersten Paarung muss die ZTP (inkl. den geforderten rassespezifischen Attesten) einem URCI- Zuchtwart zur Prüfung vorgelegt werden.

  

ZTP von Tierärzten werden nicht akzeptiert.  

Mit demselben Rüden ist es empfehlenswert, nicht mehr als 5 Mal dieselbe Hündin zu decken. Danach ist  im  Interesse  einer  breiten  genetischen  Zuchtbasis  ein  anderer  Rüde einzusetzen.  

 

Werden Hündinnen von mehreren Rüden gedeckt, erhalten die Welpen die Ahnentafeln erst nach erfolgtem Vaterschaftsnachweis. 

Inzestverpaarungen sind nicht erlaubt. Welpen aus solchen Verpaarungen erhalten keine Papiere der UNION. (Inzestzucht gilt lt. TSchG als Qualzucht - Geschwister untereinander, Vater auf Tochter, Sohn auf Mutter) 

Jeder Deckrüdenbesitzer ist verpflichtet, über die Deckakte Buch zu führen. Die Aufzeichnungen sind dem Zuchtwart auf Verlangen vorzuweisen.

  

4.1            Deckgebühr

Die Deckgebühr wird zwischen den Rüden- und Hündinnenbesitzern schriftlich oder mündlich frei vereinbart.

Sollte die Hündin leer bleiben, so ist die Wiederholung des Deckaktes bei der nächsten Hitze mit demselben Rüden kostenfrei, jedoch auf ein anderes Muttertier nicht übertragbar. 

Es bleibt dem Rüdenhalter überlassen, ob dieser für die gleiche Deckgebühr des Öfteren belegen lässt bis die Hündin einen Wurf bringt. Die Unterschiebung eines anderen Muttertieres wird als Zuchtvergehen geahndet. Der Rüdenbesitzer verkauft einen Deckakt und keinen Wurf.

 

 4.2            Deckbescheinigung

Über den Deckakt ist eine Deckbescheinigung vom Deckrüdenbesitzer auszustellen, die später für die Wurfabnahme benötigt wird.

 

  

ART. 5         WÜRFE

Als Züchter gilt grundsätzlich der Eigentümer der Hündin zur Zeit des Deckaktes. Bei Eigentumswechsel der trächtigen Hündin kann der Züchter zustimmen, dass der Käufer für den Wurf seinen Zwingernamen erhält.

Ammenaufzucht ist erlaubt und wird ab einer Wurfstärke von über 8 Welpen empfohlen. Die untergelegten Welpen sind deutlich zu kennzeichnen.  

 

5.1            Wurfmeldung

Ein Wurf ist sofort - spätestens innerhalb einer Woche - zu melden (elektronisch mittels dem Wurfmeldeformular auf der CDK-Suisse Homepage).

Es müssen alle geborenen Welpen - tot oder lebendig - gemeldet werden.

 

5.2            Wurfeintragung

In das Zuchtbuch der Union werden grundsätzlich alle Würfe eingetragen, sofern 

a) die Elterntiere eine reinrassige Abstammung nachweisen können, d.h. über einen mit mindestens drei Generationen eingetragenen anerkannten Ahnenpass verfügen und

b) die Elterntiere die Zuchttauglichkeitsprüfung mit Protokoll bestanden haben und deren Zuchttauglichkeit im Ahnenpass vermerkt ist.

c) Welpen mit angeborenen Fehlern werden von der Eintragung in das Zuchtbuch gesondert eingetragen. Über die Mängel entscheidet der Zuchtwart.  

d) Kreuzungen verschiedener Rassen werden nicht eingetragen.  

  

Gelangen Würfe zur Eintragung, die älter als 5 Monate sind, wird von der Zuchtbuchstelle die doppelte Eintragungsgebühr berechnet. Auch die Passgebühr verdoppelt sich. 

Wird aus einem Wurf nachträglich ein Ahnenpass angefordert (Verlust des 1. Passes), wird ebenfalls die doppelte Gebühr berechnet.  

Die Rufnamen der Welpen eines Wurfes beginnen mit den gleichen Anfangsbuchstaben (bei "A" beginnend, bei 3 Welpen dann 3 x "A").

Bei der Zucht von mehreren Rassen läuft das Alphabet getrennt.

 

5.3            Wurfabnahme                                                                                   

Wurfabnahmen durch einen Tierarzt werden nicht anerkannt. In Spezialfällen, wenn ein Zuchtwart weiter als 150 km entfernt wohnt,  kann die Zuchtkommission eine Ausnahme genehmigen.

Die Wurfabnahme erfolgt im Beisein der Mutterhündin, nach erfolgter 4-fach-Impfung (SHLP) und Chippung der Welpen frühestens nach der 8. Woche (ab dem 56. Tag) durch einen URCI-Zuchtwart.

Die Welpen müssen mehrmals entwurmt sein (mindestens 4 mal).

Spätester  Wurfabnahmetermin ist die vollendete 12. Lebenswoche der Welpen.

Zwecks Vereinbarung eines Abnahmetermins ist 14 Tage vorher Kontakt aufnehmen mit dem Zuchtwart.

 

Bereitzuhaltende Unterlagen und Formulare

Deckschein

Wurfabnahmeprotokoll (bereits ausgefüllt bis Wurfstärke)

Hündin:   Ahnentafel Original, ZTP, Untersuchungsergebnisse

Rüde:     Ahnentafel Kopie, ZTP Kopie, Untersuchungsergebnisse Kopie

Welpen:  Impfpass, Chipnummerkleber

Zwinger:  Zwingerschutzkarte und Reg.nummer

 

Ausstellungsergebnisse: falls Eintrag gewünscht auf den Welpenahnentafeln 

Mit der eigenhändigen Unterschrift auf dem Wurfabnahmeprotokoll und Deckschein zeichnet der Züchter rechtsverbindlich für alle darin gemachten Angaben.  

Die Zusendung der Ahnentafeln an den Züchter erfolgt raschmöglichst, nach Möglichkeit innerhalb von 2 Wochen.  

Der Züchter ist verpflichtet, die Ahnentafeln auf eventuelle Fehler zu überprüfen. Mit seiner Unterschrift   bestätigt er die Richtigkeit der Angaben auf den Ahnentafeln. 

 

ART. 6          KÖRZUCHT                 

Den Aufdruck „KÖRZUCHT" erhalten jene Welpen, deren Eltern das nationale und internationale Championat in der Offenen Klasse nach FCI-Richtlinien erreicht haben, wobei darauf zu achten ist, dass die 365 Tage-Frist eingehalten wurde.

 

ART. 7          ZUCHTWARTE URCI                 

Unsere Zuchtwarte betreuen die Züchter vom Deckakt bis zur Abgabe der Welpen. Sie beraten Sie in allen Fragen (z.B. Einrichtung ihrer Zuchtstätte, Wahl des Deckpartners, artgerechte Sozialisation und Habituation der Welpen), sind Ansprechpartner bei Problemen während der Aufzucht und kontrollieren die Welpen und die Mutterhündin vor der Abgabe.  

Unsere Zuchtwarte verstehen sich in erster Linie als Vertrauenspersonen, die ihre Aufgabe konstruktiv, offen und verantwortungsbewusst wahrnehmen.  

Generell haben die Züchter eine freie Zuchtwartauswahl. Vorzugsweise ist jedoch ein regional ansässiger Zuchtwart zu berücksichtigen (Anfahrtskosten-Entschädigung).

Unsere Zuchtwarte sind jederzeit berechtigt, den Hundebestand und den Zwinger auch unangemeldet zu   überprüfen.  

Ein Zuchtwart darf seine eigenen Welpen nicht abnehmen. Hunde, die aus seiner Zucht stammen, können nicht von ihm zuchttauglich geschrieben werden.  

Anfragen für Richter- oder Zuchtwart-Anwärter sind über den Vereinsvorsitzenden der angeschlossenenen Vereine vorzunehmen.  

Die Mitglieder des Vorstandes/der Zuchtkommission und die Zuchtwarte sind zu Verschwiegenheit verpflichtet. Die bei den Züchtern angetroffenen Zustände oder erworbenen Informationen dürfen nur an Mitglieder des Vorstandes/der Zuchtkommission und der Zuchtwarte weitergegeben werden, ausgenommen sie würden vom betroffenen Züchter selber von der Schweigepflicht entbunden.

  

ART. 8         HAUPTZUCHTWART URCI

Der Hauptzuchtwart erfasst erbliche Defekte, Krankheiten, erhebliche Wesensmängel oder Verdacht auf schwerwiegende, vererbbare Mängel.  

Er ist für die Einhaltung der Zuchtwart-Ordnung zuständig.  

Er kann Richtlinien für Schulungen der Züchter festlegen.  

Im Zweifelsfall entscheidet der Hauptzuchtwart in Absprache mit der CDK-Suisse Zuchtkommission über die Auslegung der Rahmenzuchtordnung.

  

ART. 9          ZUCHTKOMMISSION 

Die Zuchtkommission besteht aus mindestens 3 Mitgliedern.  

Die Kommissionsmitglieder sind disziplinarisch dem CDK-Suisse Vorstand unterstellt. Anträge auf Wahl neuer Mitglieder oder auf Abwahl bestehender Mitglieder können deshalb auch vom CDK-Suisse Vorstand kommen.

  

Die Aufgaben der Zuchtkommission

Gemäss CDK-Suisse Statuten vom 11.3.2011 Art 6.6.d) hat der CDK-Suisse Vorstand im 2011 die Charge „Zuchtkommission“ formell gebildet und deren Aufgaben wie folgt definiert: 

  • Überwachung des Zuchtgeschehens, Gestaltung der Zuchtordnung

  • Sammlung und Bearbeitung von Informationen über erbliche Erkrankungen

  • Organisation Zuchttauglichkeitstage

  • Organisation von Weiterbildungen im Zuchtwesen

  • Beschluss über die Verhängung von Zuchtsperren oder Geldbussen gemäss CDK-Suisse Zuchtordnung in Absprache mit dem Hauptzuchtwart

  • Periodische Status Quo-Berichte an den CDK-Suisse Vorstand

  • Überprüfung und gegebenenfalls Umsetzung von Optimierungsvorschlägen seitens CDK-Suisse Vorstand

  • Vorschlag und Wahl der Mitglieder der Zuchtkommission

 

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