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Momo von den sieben Eichen
Rüde Bolonka Zwetna  goldzobel unkastriert geboren am 23.11.2015

Momo ist bei mir geboren und kam mit nur 3 Beinen auf die Welt. Sein linkes Vorderbein wurde vermutlich von der Nabelschnur abgewürgt. Sowas ist nicht genetisch und kommt offenbar noch öfters bei Hunden vor. Nur die meistenZüchter schläfern so einen Hund ein.

Doch Momo zeigte von Anfang an, dass er Leben wollte und eine wahre Kämpfernatur ist. Ich würde ihn selber sehr gerne behalten, aber auf Dauer bin ich einfach überfordert. Ich habe selber schon 7 Hunde, 2 davon schon recht alt, und Momo braucht eine spezielle Betreuung und eine Familie, die auf seine Bedürfnisse eingehen kann und ihn optimal fördert. Momo hat sehr viel Temperament und sein liebstes Hobby ist rennen, rennen und nochmals rennen.
Im Oktober 2016 wurde Momo an der Hüfte operiert. Vermutlich durch die Fehlstellung von Geburt an, hat sich eine Dysplasie gebildet. Die Operation war aber erfolgreich und er nutzt nun sein operiertes Bein immer mehr.
Momo sucht eine liebevolle Familie, die ihn nicht bemitleidet, sondern ihn optimal fördert und nach seinen Möglichkeiten auslastet. Er liebt Futtersuchspiele und auch Fährten wäre gut für ihn. Ein souveräner älterer Zweithund, wäre für ihn ideal. Momo hat immer im Rudel gelebt, ist sozial und auch mit Rüden verträglich und spielt gerne.
Momo ist kein Anfängerhund und nicht geeignet für jemand der denkt, ein behinderter Hund braucht wenig Auslauf, mit dem habe ich es dann gemütlich. Er ist ein ganzer Kerl, sehr intelligent, lebensfroh, hat viel Trieb und ist temperamentvoll. Er hat den Alphacharakter sein Mutter Ronya geerbt, und hat aber doch einige Unsicherheiten, insbesondere  mit fremden Hunden. Er wurde von seinen 5 Brüdern oft überrannt und er hat früh gelernt, sich zu wehren. Wenn er aber die Hunde – auch grosse – kennt, so ist er gut verträglich.
Momo braucht eine konsequente, bestimmte, aber liebvolle Führung. Weil er so intelligent ist, muss man sehr genau sein, sonst macht er, was er will. Er ist ein guter Wächter, und neigt zum kläffen. Er hat gelernt auf ein freundliches «Dankeschön» die Verantwortung abzugeben und wieder ruhig zu sein. Man muss das aber konsequent durchsetzen. Wenn er nicht gehorcht, muss er für ca. 15 Minuten in eine Box und wird ruhig gestellt. Wenn man das nicht tut, ist er ständig am Bellen und hat Stress. Diese Methode hat sich gut bewährt und er hört sehr gut drauf.
Seit kurzem hat Momo einen Rollwagen. Er wurde extra für ihn in der USA angefertigt. Momo ist noch am Lernen und es braucht noch etwas Zeit und Übung bis er gut damit klar kommt. Seit Geburt hat er seinen eigenen Hoppelgang benutzt und jetzt muss er lernen, wie gehe ich überhaupt normal. Das Lenken fällt ihm besonders schwer. Die Vorderräder sind starr, da die sonst blockieren würden, wenn sie auf ein Hindernis wie einen grossen Kieselstein oder ähnliches kämen. Das heisst, er muss also mit den Hinterbeinen lenken. Da aber sein operiertes linkes Bein noch wenig Kraft hat, driftet er immer nach links und besonders Rechtskurven fallen ihm schwer. Wir üben jeden Tag wenige Minuten und langsam kommt es besser. Aber es braucht halt Zeit und Geduld.
Das benutzen des Wagens auf Spaziergängen ist aber unbedingt nötig, da er sonst dauernd sein einziges Vorderbein zu sehr belastet und dadurch eine Gefahr einer weiteren Dysplasie besteht. Im Moment ist Momo schmerzfrei und das soll auch so bleiben. Zuhause und im Garten kann Momo natürlich ohne Wagen sein. Er ist sehr geschickt und schnell und kommt mit seiner Behinderung gut klar.
Geht man ohne Rollwagen spazieren, so soll Momo immer wieder in einem Buggy ausruhen können. Es gibt extra Hundebuggys im Handel, die sehr geeignet sind. Er lässt sich auch sehr gut in einer Tasche tragen und geniesst die Spaziergänge sehr. Momo hat einen guten Appell und besonders auf die Pfeife hört er sehr gut. Er lernt auch sehr gerne und in der Hundeschule macht er sehr gut mit.
Momo ist nicht gratis. Er hat einen Schutzbetrag, der natürlich nicht sehr hoch ist. Der Rollwagen gehört Momo und ist im Preis mit inbegriffen. Reine Preisanfragen beantworte ich nicht! Man muss sich bewusst sein, dass ein behinderter Hund immer teuer ist, da er Physiotherapie benötigt und weitere Folgeschäden auftauchen können. Daher sollte der Preis nicht oberste Priorität haben. Momo wird auch nur mit Schutzvertrag abgegeben, er darf nicht weiterverkauft oder verschenkt werden. Wenn er aus irgendeinem Grund nicht behalten werden kann, kommt Momo zu mir zurück. Man muss sich auch bewusst sein, dass das nicht alle Leute gut finden, dass ein behinderter Hund eine Chance verdient hat. Manche Leute urteilen schnell und knallen einem alles Mögliche an den Kopf. Daher muss man sich selber sicher sein, dass man das wirklich möchte und voll und ganz hinter Momo stehen kann.

HIER (klick) findet ihr noch zwei Videos von Momo

Kontakt: Susi Bucher - 056/664 86 82 oder über meine Homepage www.bolonka-sieben-eichen.ch

 

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